UNO feuert Wonder Woman

Keine zwei Monate nach ihrer Ernennung ist Wonder Woman ihren Job bei den Vereinten Nationen schon wieder los: Die Comic-Heldin ist nicht ...
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Ihren Job als UN-Botschafterin hat Wonder Woman (hier: Gal Gadot) schon wieder verloren. Dafür startet am 15. Juni 2017 ihr eigener Kinofilm.
2016 Warner Bros. Ent. Inc. and Ratpac-Dune Ent. LLC Ihren Job als UN-Botschafterin hat Wonder Woman (hier: Gal Gadot) schon wieder verloren. Dafür startet am 15. Juni 2017 ihr eigener Kinofilm.
Keine zwei Monate nach ihrer Ernennung ist Wonder Woman ihren Job bei den Vereinten Nationen schon wieder los: Die Comic-Heldin ist nicht länger UN-Ehrenbotschafterin für die Stärkung von Frauenrechten
. Ihre Ernennung im Oktober empfanden viele Kritiker als unpassend. So sei Wonder Woman vor 75 Jahren vielleicht mit dem Ansinnen erschaffen worden sein, eine starke, unabhängige Kämpferin mit feministischer Botschaft dazustellen, heißt es in einer Petition von "besorgten UNO-Mitarbeitern". In Wirklichkeit sei die Figur in ihrer heutigen Form schlicht "eine spärlich bekleidete weiße Frau
mit großen Brüsten und unwirklichen Proportionen" und somit kaum geeignet, sich gegen die Objektifizierung von Frauen und Mädchen stark zu machen. Die Petition wurde bereits von rund 45.000 Menschen unterzeichnet. Laut UNO-Sprecher Jeffrey A. Brez hätten die Proteste und das Kampagnen-Ende jedoch nichts miteinander zu tun: "Sie endet, weil sie eben endet", zitiert ihn "The Associated Press". "Und es war immer vorgesehen, dass die Kampagne endet." Die umstrittene Heldin kann sich nun also in Ruhe auf Promotiontour begeben: Der "Wonder Woman"-Kinofilm mit Gal Gadot in der Titelrolle startet am 15. Juni 2017.
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