Und nach der Schule eine Überdosos Sex

Der französische Film „Bang Gang“ ist eine weitaus sensiblerer Film über Jugendliche, als der Titel vermuten lässt
| Adrian Prechtel
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Die beiden kommen nach freizügigem Gruppensex zu einer Jugendliebe zusammen.
FFM Die beiden kommen nach freizügigem Gruppensex zu einer Jugendliebe zusammen.

Der französische Film „Bang Gang“ ist eine weitaus sensiblerer Film über Jugendliche, als der Titel vermuten lässt

Der Film beginnt mit einer Orgie, aber das führt ein wenig in die Irre, denn „Bang Gang“ der französischen Regisseurin Eva Husson ist ein durchaus sensibles Porträt einer Teenagergruppe, die einen Sommer lang Grenzen erkundet, die eigene Sexualität entdeckt und sich auf Partys ein wenig verliert. Bis zum bösen Erwachen.
Natürlich erinnert das alles stark an Larry Clarks Klassiker „Kids“ (1995), aber Hussons Film ist weitaus warmherziger. Sie gibt jedem ihrer Protagonisten Raum zur Entwicklung eines eigenständigen Charakters. Wir sehen Jugendliche, die Zuhause unverstanden, allein gelassen, oder einfach an der Schwelle zum Erwachsenenleben überfordert sind und sich in der Gruppe den Kick und die Bestätigung holen wollen, die ihnen in der heiklen Lebensphase der Pubertät fehlt.
So schlittern sie hinein in ein geheimes Spiel ohne Regeln, befeuert von Alhohol und Drogen. Aber auch die totale Freiheit, birgt nicht das totale Glück.
Und es kommt, wie es kommen muss: Als die ersten Bilden der privaten Orgien in den sozialen Netzwerken auftauchen, entlädt sich das Gewitter über der Gruppe.
Lehrer und Eltern sind fassungslos, der gar nicht so unschuldige Sommer endet abrupt. 
Münchner Freiheit, Freitag, 1.7.,  22 Uhr

 

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