Trophäe in Gold - Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis

Es handelt sich um das begehrteste Goldmännchen in der Filmbranche: Den Oscar. Schon eine Nominierung gilt als besondere Ehre für Filmschaffende.
| dpa
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Los Angeles - 35 Zentimeter hoch, vier Kilogramm schwer und mit Gold überzogen: Der Oscar ist der begehrteste Filmpreis der Welt. Vergeben wird er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) in Los Angeles. Schon eine Nominierung gilt als besondere Ehre.

Knapp 6000 AMPAS-Mitglieder belohnen mit dem Oscar die besten Einzelleistungen aus der Filmproduktion des Vorjahres. Fast 3000 der begehrten Trophäen wurden bis heute vergeben.

Die Figur gleicht einem Ritter, der auf einer Filmspule steht und sich auf ein Schwert stützt. Offiziell heißt sie Academy Award of Merit.

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Ihren Spitznamen Oscar verdankt die Figur angeblich der Bibliothekarin und späteren Akademie-Direktorin Margaret Herrick. Die Statue sehe ihrem Onkel Oscar ähnlich, meinte sie. 1939 ließ die Akademie den Spitznamen zu.

Nicht immer waren die Oscars vergoldet: Wegen der Metall-Knappheit im Zweiten Weltkrieg bestanden sie damals aus bemaltem Gips. Nach dem Krieg konnten sie gegen goldüberzogene Figuren eingetauscht werden.

Der Deutsche Emil Jannings (1884-1950) erhielt die Trophäe 1929 als erster Schauspieler überhaupt - für seine Rollen in den Stummfilmen "Der Weg allen Fleisches" (Regie: Victor Fleming) und "Sein letzter Befehl" (Regie: Josef von Sternberg). Bis heute ist er der einzige deutsche Schauspieler, der als bester Hauptdarsteller geehrt wurde.

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