"The Journey": Frieden? Machbar!

Filmfesttipp: In "The Journey" endet der Nordirlandkonflikt tragi-komisch!
| Adrian Prechtel
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Ein Spielfilm wie es gewesen ist: IRA-Ex-Terrorist und Hassprediger - Colm Meaney und Timothy Spall als McGuiness und Paisley.
ho Ein Spielfilm wie es gewesen ist: IRA-Ex-Terrorist und Hassprediger - Colm Meaney und Timothy Spall als McGuiness und Paisley.

München - Da geht es um einen Konflikt, der fast die gesamten letzten hundert Jahre blutig ausgefochten wurde – und das mitten in Europa: der verharmlosend "Troubles" genannte Bürgerkrieg in Nordirland.

Aber "The Journey" hat wirklich ein Happy End und dazu noch ein wahres: Der britische Geschichtsfilm "The Journey", der mit den englischen Stars wie Timothy Spall und Colm Meaney davon erzählt, wie Todfeinde 2006 auf einer Minivan-Fahrt zum Flughafen zum ersten Mal sich nicht als Hetzer und Terrorist begegnen, sondern als Menschen: Protestantenführer Ian Paisley und Ex-IRA-Offizier Martin McGuiness. Der Film von Nick Hamm zeigt auch die Hintergründe dieser "zufälligen" Fahrt: Sie war vom englischen Geheimdienst eingefädelt, nur dass Paisley davon natürlich nichts wissen durfte. Denn diesen sturen alten Hasser musste man ja weich kriegen. Es wurde der Beginn eines bis jetzt haltenden Friedens in Nordirland. Ob er den Brexit übersteht?


Montag, 22.30 Uhr, Carl-Orff-Saal und Samstag, 1. Juli, 19 Uhr, Sendlinger Tor

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