"Succession"-Schöpfer Jesse Armstrong hat neues HBO-Projekt

Jesse Armstrong und HBO machen wieder gemeinsame Sache: Nach der genialen Serie "Succession" soll sich nun ein neuer Film dem Thema Geld - genauer gesagt dem Mangel davon - annehmen.
(stk/spot) |
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Die Serie "Succession" von Jesse Armstrong wurde zum gewaltigen Erfolg.
Die Serie "Succession" von Jesse Armstrong wurde zum gewaltigen Erfolg. © © Home Box Office, Inc. All rights reserved. HBO® and all related programs are the property of Home Box Office, Inc

Wer an dem mehrfach ausgezeichneten Serien-Hit "Succession" (2018-2023) helle Freude hatte, sollte nun umgehend die Ohren spitzen: Jesse Armstrong (54), der für die Entwicklung der HBO-Produktion verantwortlich zeichnete, arbeitet offenbar bereits an einem weiteren Projekt mit dem US-amerikanischen Fernsehprogrammanbieter. Laut eines Berichts von "Variety" drehe sich auch bei dem noch namenlosen Werk - es soll keine Serie, sondern ein Film sein - alles ums liebe Geld.

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So werde sich der für HBO Films produzierte Streifen um eine gewaltige Finanzkrise drehen. Um das Projekt umzusetzen, habe sich der bislang mit sieben Emmys ausgezeichnete Armstrong erneut mit "Succession"-Produzent Frank Rich (75) zusammengeschlossen, heißt es weiter. Armstrong arbeite gerade fleißig am Skript, über den Inhalt ist folglich noch nicht viel bekannt. Nur so viel: Es sollen vier Freunde im Mittelpunkt der Geschichte stehen und sich inmitten einer "dramatischen internationalen Finanzkrise" wiederfinden.

Mehr "Succession" oder mehr "The Thick of It"?

Klingt ganz so, als würde Armstrong zumindest einige Leitmotive seiner immens erfolgreichen Serie "Succession" wieder aufgreifen. In der gefeierten Serie, die 2022 nach vier Staffeln und unzähligen Auszeichnungen (darunter 19 Emmys) ihr Ende fand, zerfleischte sich die steinreiche Familie um Patriarch Logan Roy (Brian Cox, 78) im internen Machtkampf um ein Medien-Imperium. Sorgt in dem Film das Thema Geld dafür, dass sich nun vier gute Freunde an die Gurgel gehen? Oder wählt Armstrong dieses Mal den exakt gegensätzlichen Weg und lässt sie in der Krise näher zusammenrücken?

Eine Antwort auf diese Frage und in welches Genre sich das Projekt überhaupt einordnet, wird wohl noch eine ganze Weile nicht enthüllt. Schließlich befindet sich der Film noch in einem sehr frühen Stadium. Dass Armstrong sowohl dramatisch, zynisch und satirisch bis ungemein düster beherrscht, zeigt ein Blick auf seine bisherigen Arbeiten. So hatte er vor "Succession" etwa die Comedy-Serie "Peep Show" (2003-2015) und die rabenschwarze Polit-Satire "The Thick of It" (2005-2009) verantwortet. Und auch bei der dystopischen Sci-Fi-Serie "Black Mirror" (2011) steuerte er eine Folge ("Das transparente Ich") bei.

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