Start der Berlinale: Diese Filme erobern dieses Jahr die Hauptstadt

399 Filme hat die Berlinale 2017 zu bieten. Doch welche davon darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen? Hier gibt es die Antwort auf diese wichtige Frage.
| (stk/spot)
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Ein läppischer Streifen mehr, und die 67. Berlinale dieses Jahr hätte eine durch und durch runde Anzahl an Filmen zu bieten gehabt. Doch auch so nötigen die insgesamt 399 gezeigten Werke im Zeitraum von gerade einmal elf Tagen (9. bis 19. Februar) Respekt ab. Sie stellen die Fachpresse und Kinoliebhaber gleichermaßen vor eine schwere Aufgabe: Welche der Filme darf man auf keinen Fall verpassen? Und welche Streifen außerhalb des Wettbewerbs um den Goldenen und Silbernen Bären lohnen sich? Die Antwort darauf gibt es hier.

Den Kultfilm "Trainspotting" gibt es hier zu kaufen

Der Kampf um die Bären

Aus aller Welt haben Filmschaffende wieder Werke für das Wettbewerbsprogramm der Berlinale eingereicht. Neben dem Goldenen Bären für den "Besten Film" verleiht die Jury mehrere Silberne Bären in Kategorien wie "Bester Darsteller", "Beste Darstellerin" oder "Beste Regie". Insgesamt 18 Produktionen werden sich 2017 um diese Auszeichnungen streiten.

Etwa "The Dinner" mit Richard Gere. Dabei handelt es sich um ein Kammerspiel, dass von seiner Handlung sehr an "Gott des Gemetzels" erinnert: Zwei Elternpaare unterhalten sich darin über ein Verbrechen, dass ihre Kinder gemeinsam begangen haben und geraten dabei selbst aneinander. Ähnlicher Titel, aber ungleich politischer geht es im Film "The Party" zu. Dieser vereint internationale Stars wie Cillian Murphy und Patricia Clarkson mit dem Schweizer Filmstar Bruno Ganz.


Josef Hader ist in "Wilde Maus" am Tiefpunkt seines Lebens angekommen Foto:WEGA Film

Große Hoffnungen auf einen Preis kann sich auch der österreichische Komiker, Kabarettist, Schauspieler und Musiker Josef Hader machen. In seinem Drama "Wilde Maus", bei dem Hader auch als Regisseur fungierte, spielt er einen Mann, der am absoluten Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist. Seinen Job ist er los, den Ex-Chef terrorisiert er daraufhin nachts auf mehr und mehr ausartende Weise. Bis er ausgerechnet in Form einer Achterbahn einen neuen Lebenssinn entdeckt.

Außer Konkurrenz

Neben den 18 Wettbewerbsfilmen treten auch sechs Streifen außer Konkurrenz an. Und die haben es mitunter in sich: Da wäre etwa der Abschluss der "Wolverine"-Filmreihe basierend auf den gleichnamigen Comics. In "Logan" wird Hugh Jackman seinen von vielen Fans mit Trauer bedachten Abschied als Klauen-Mutant feiern. Dabei legt der Trailer des Films nahe, dass dieser durch und durch melancholisch ausfallen wird.


21 Jahre ist es her, seit wir Mark (Ewan McGregor, l.) und Sick Boy (Jonny Lee Miller) das letzte Mal in "Trainspotting" gesehen haben. Foto:2016 Sony Pictures Releasing GmbH

Apropos Melancholie: Die dürfte bei Danny Boyles neuem Film "T2 Trainspotting" ab der allerersten Sekunde vorhanden sein. Vielleicht nicht im Film selbst, aber ganz bestimmt bei den älteren Zuschauern: Unglaube 21 Jahre sind vergangen, seit Ewan McGregor in "Trainspotting" als Junkie versuchte, von der Nadel wegzukommen. In der Fortsetzung ist neben McGregor der gesamte Originalcast zu sehen und beschäftigt sich mit den Veränderungen, die sich im Leben der liebgewonnenen und verachteten Protagonisten zugetragen haben.

Für Freunde des Speziellen

Neben der Wettbewerbs-Kategorie gibt es bei der Berlinale aber auch noch zahlreiche andere Sektionen, die teils mit namhaften Filmen und Stars aufwarten. Unter der Rubrik "Berlinale Special" etwa ist "Die versunkene Stadt Z" mit hochkarätiger Besetzung zu sehen. Darin begibt sich Charlie Hunnam auf eine gefährliche Expedition in Bolivien. Ebenfalls mit dabei sind Sienna Miller, Robert Pattinson und Tom Holland.

In "The Queen of Spain" mimt Penélope Cruz hingegen die Schauspielerin Macarena Granada, die in Hollywood groß durchstarten konnte und in ihrer Heimat in einem prestigeträchtigen Kostümschinken als Königin Isabella I. von Kastilien vor die Kamera treten soll.

Einen alten Bekannten im neuen 3D-Gewand hat die Berlinale auch noch zu bieten: In "Terminator 2 3D" darf sich niemand Geringeres als Arnold Schwarzenegger durch das Festivalgelände ballern. Mit der überarbeiteten Version unterstreicht "Avatar"-Regisseur ein weiteres Mal, warum er als 3D-Fetischist gilt.

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