"Sinners" bis "Frankenstein": Hier gibt es die Oscar-Abräumer zu sehen
Den ganz großen Rekord-Abräumer bei den diesjährigen Oscars gab es zwar nicht. Dafür wurde eine ganze Reihe an interessanten Werken mit Academy Awards ausgezeichnet. Die meisten davon gibt es bereits auf den einschlägigen Streamingdiensten im Abo oder als On-Demand-Angebot zum Leihen und als Kauf.
"One Battle After Another"
Mit "One Battle After Another" haben Regisseur Paul Thomas Anderson und Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio eine bissige wie unterhaltsame Gesellschaftssatire abgeliefert, die recht deutlich das politische Klima in den USA unter Donald Trump kritisiert. Mit sechs gewonnenen Oscars, darunter in den drei Hauptkategorien "Bester Film", "Beste Regie" sowie "Bestes adaptiertes Drehbuch", ging der Streifen als großer Gewinner der Academy Awards 2026 hervor.
Zu sehen gibt es "One Battle After Another" seit einiger Zeit beim neu in Deutschland verfügbaren Streamingdienst HBO Max.
"Blood & Sinners"
Noch nie hat ein Film so viele Nominierungen wie "Blood & Sinners", Ryan Cooglers Mix aus Horrorstreifen und Historienstück, eingeheimst. Von diesen konnte das Werk zwar "nur" vier gewinnen, darunter aber immerhin in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" (Michael B. Jordan) und für das "Beste Originaldrehbuch" (Coogler).
Wer ein Sky- beziehungsweise Wow-Abo sein Eigen nennt, kann Jordan in seiner Oscar-prämierten Doppelrolle und im Clinch mit fiesen Blutsaugern per Flatrate streamen. Auf allen anderen gängigen Services ist die Oscar-Sensation per Leihe oder Kauf verfügbar.
"Frankenstein"
Schon drei Oscars reichten in diesem Jahr für den Sprung aufs Siegertreppchen. Guillermo del Toros Interpretation von Mary Shelleys "Frankenstein" überzeugte die Academy vor allem mit ihrem Look - die Preise fürs Szenenbild, dem Kostümdesign und dem Make-up waren der Lohn.
Exklusiv bei Netflix findet sich die tragische Geschichte über den titelgebenden Wissenschaftler mit Gottkomplex, dargestellt von Oscar Isaac, sowie dessen Schöpfung (Jacob Elordi).
"Hamnet"
Für ihre Darbietung als trauernde Mutter im Shakespeare-Drama "Hamnet" erhielt Jessie Buckley den Oscar in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin". Überraschend kam das nicht, von allen nominierten Schauspielerinnen und Schauspielern galt Buckley im Vorfeld als die größte Favoritin.
In einer Flatrate bei den diversen Streaminganbietern ist "Hamnet" noch nicht zu finden, dafür aber als On-Demand-Film als Leihe oder als Kauf.
"Sentimental Value"
Im Fall des vom ZDF und Arte koproduzierten Familiendramas "Sentimental Value", das als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet wurde, ist noch etwas Geduld gefragt.
Der On-Demand-Release ist erst für den 5. April und damit mehrere Wochen nach der Oscarvergabe geplant. Einige bundesweite Kinos haben den Streifen derzeit aber noch beziehungsweise wieder im Programm.
"Ein Nobody gegen Putin"
Eine weitere Zusammenarbeit des ZDF und Arte ist die prämierte Dokumentationen "Ein Nobody gegen Putin", die sich überraschend gegen die favorisierte Netflix-Doku "The Perfect Neighbor" durchsetzte. In dem Film geht es um den russischen Lehrer Pawel Talankin, der nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine an seiner Schule patriotische Veranstaltungen organisieren muss. Doch ihm kommen immer mehr Zweifel.
Der Film ist in der Mediathek des ZDF zu sehen.
"KPop Demon Hunters"
Der innovative Animationsstreifen "KPop Demon Hunters" ging in beiden Kategorien, in denen er bei den Oscars nominiert war, siegreich hervor.
Wer den "Besten Animationsfilm" mit dem "Besten Originalsong" namens "Golden" sehen und hören will, braucht dafür nur ein aktives Netflix-Abo.
"F1"
Wer Joseph Kosinskis zweieinhalb Stunden langen Adrenalinschub mit Brad Pitt als Rennfahrer im Heimkino erleben will, findet "F1" im Sortiment von Apple TV oder zum Kauf erhältlich bei den meisten anderen Anbietern.
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