"Scream 7"-Regisseur äußert sich zu Pro-Palästina-Demo bei Premiere

Bei der "Scream 7"-Premiere in L.A. protestierten Aktivisten für Palästina. Regisseur Kevin Williamson betonte, dass jede Stimme Gehör verdient. Melissa Barrera, die nach Pro-Palästina-Äußerungen 2023 von den Produzenten des Film gefeuert wurde, reagierte über ihre Instagram-Story.
(ste/spot) |
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Regisseur Kevin Williamson bei der Premiere von "Scream 7" in Los Angeles.
Regisseur Kevin Williamson bei der Premiere von "Scream 7" in Los Angeles. © getty/[EXTRACTED]: Matt Winkelmeyer/FilmMagic

Die Premiere von "Scream 7" in Los Angeles lief nicht ganz reibungslos ab. Auf dem roten Teppich waren sie zwar kaum zu hören, aber in etwas Entfernung protestierten etwa 30 Menschen lautstark für Palästina.

Der Film hatte für Schlagzeilen gesorgt, da die Verantwortlichen im November 2023 Schauspielerin Melissa Barrera (35) entließen, nachdem sie sich mit Palästina solidarisiert hatte.

Demonstranten machten mit Flaggen und Trommeln auf sich aufmerksam

Einige Demonstrierende waren mit palästinensischen Flaggen zu sehen, andere hielten Schilder mit den Aufschriften "Paramount+ canceln" und "Steht für freie Meinungsäußerung und boykottiert Scream 7".

Außerdem war die Gruppe dabei zu hören, wie sie "Freiheit für Palästina" skandierte, während einige Trommeln und Trompeten spielten.

Regisseur verteidigt Demonstrationsrecht

Als Regisseur Kevin Williamson (60) auf die Proteste bei der Premiere angesprochen wurde, sagte er dem "Hollywood Reporter": "Ich habe sie gesehen, und mir ist kurz das Herz stehen geblieben. Wir leben in Amerika. Jeder hat das Recht zu protestieren, und jede Stimme sollte gehört werden. Wenn man seine Überzeugung hat und für diese einstehen möchte, dann protestiert man. Das ist Ihr Recht in diesem Land, und ich stehe voll dahinter. Ich unterstütze das zu 100 Prozent."

Barrera reagiert mit Instagram-Story

In einer Pressemitteilung erklärte die feministische Bewegung CODEPINK, dass die Protestaktion dazu diene, "auf die Scream‑7‑Boykott-Kampagne aufmerksam zu machen und das Publikum zu bitten, den Film nicht zu unterstützen". Nino Testa, Organisator der Kampagne und langjähriger Fan der Filmreihe, betonte: "Wir sehen Melissa Barrera als Teil der Scream‑Community und halten es für unsere Verantwortung, Stellung zu beziehen, wenn ein Mitglied unserer Gemeinschaft geschädigt wurde."

Barrera selbst hatte nach den Protesten in ihrer Instagram-Story "Ich sehe euch" geschrieben und den Text mit einem Herz-Emoji versehen.

Die Entlassung von Barrera wegen Pro-Palästina-Äußerungen schlug hohe Wellen. Sowohl in der Berichterstattung als auch im Ensemble des Films selbst. Denn Schauspielerin Jenna Ortega (23) solidarisierte sich mit ihrer großen Leinwand-Schwester und stieg nur einen Tag nach deren Rauswurf aus dem Projekt aus.

Neve Campbell wieder mit an Bord

Nach der Entlassung von Barrera holte das "Scream"-Franchise für den siebten Teil Neve Campbell (52) zurück, die bereits in den ersten fünf Teilen mitspielte.

Was die Handlung angeht, dürfte es wieder spannend werden: Als eine neue Mordserie die Idylle von Sidney Prescott (Campbell) zerstört, wird schnell klar: Ohne ihr Eingreifen wird es noch viele weitere Tote geben. An ihrer Seite kämpfen alte und neue Verbündete: Die hartnäckige Journalistin Gale Weathers (Courteney Cox) ist zurück, ebenso wie die Geschwister Chad (Mason Gooding) und Mindy Meeks-Martin (Jasmin Savoy Brown).

Der deutsche Kinostart von "Scream 7" ist am 26. Februar.

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