Riesenerfolg trotz Megakritik? Diese Rekorde könnte "Michael" brechen
Der King of Pop erobert die Kinos: Das Biopic "Michael" über Michael Jackson (1958-2009) steht vor einem der größten Kinostarts in der Geschichte des Musikfilms. Wie das US-Branchenmagazin "Variety" berichtet, rechnet der Verleih Lionsgate in Nordamerika mit einem Eröffnungswochenende zwischen 65 und 70 Millionen Dollar. Manche Betreiber gehen sogar von bis zu 80 Millionen aus, weil besonders die Vorverkäufe in Premium-Formaten wie Imax kräftig anziehen.
Größter Start für ein Musik-Biopic?
Selbst das untere Ende der Prognosen würde genügen, um "Bohemian Rhapsody" und "Straight Outta Compton" deutlich zu übertreffen. Der Queen-Film um Freddie Mercury startete damals mit 51 Millionen Dollar, die N.W.A.-Geschichte mit 60 Millionen. International, wo Universal den Vertrieb übernimmt, dürfte "Michael" laut "Variety" sogar noch stärker abschneiden: 75 bis 80 Millionen Dollar werden aus 82 Märkten erwartet. Unter dem Strich könnten am Sonntag also weltweit 140 bis 150 Millionen Dollar auf dem Einspiel-Konto stehen.
Neuer Fokus: Michael und sein Vater
KLar ist auch: Der Film muss gut an den Kinokassen performen. "Michael" ist eines der teuersten Musik-Biopics aller Zeiten. Allein die Produktion kostete kolportierte 155 Millionen Dollar - unter anderem wegen der aufwendigen Nachstellungen legendärer Konzerte und der kostspieligen Musikrechte.
Dazu kamen millionenschwere Nachdrehs, bei denen Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") den Film stark umbaute. Im Zentrum steht nun das angespannte Verhältnis zwischen Michael Jackson und seinem Vater Joe Jackson, der die Solo-Ambitionen seines Sohnes nicht auf Kosten der Jackson 5 sehen wollte. Michael wird von seinem leiblichen Neffen Jaafar Jackson (29)verkörpert, die Eltern Joe und Katherine Jackson spielen Colman Domingo und Nia Long. Wegen der Umbauten verschob das Studio den Kinostart um ein ganzes Jahr.
Lionsgate plant möglichen zweiten Teil
Als Messlatte dient Hollywood ausgerechnet "Bohemian Rhapsody": Die Queen-Geschichte spielte weltweit 910 Millionen Dollar ein und gilt bis heute als erfolgreichstes Musiker-Biopic. Intern peilt Lionsgate für "Michael" mindestens 700 Millionen Dollar weltweit an. Sollte das gelingen, ist laut "Variety" bereits ein weiterer Film über das Leben des King of Pop in Planung.
Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de
- Themen:
- Hollywood
- Michael Jackson
