"Return to Silent Hill": Was die Game-Verfilmung mit Bayern zu tun hat
Neben der "Resident Evil"-Reihe gelten unter horroraffinen Gamern die "Silent Hill"-Spiele als Gradmesser für immersiven Grusel. Allen voran der zweite Teil aus dem Jahr 2001 hob die erzählerische und atmosphärische Dichte auf ein neues Level und ließ manch Zocker staunen - Videospiele können eine derartig emotionale Geschichte erzählen?
Ab dem 5. Februar erscheint mit "Return to Silent Hill" eine Kino-Adaption, die sich der bahnbrechenden Story von vor 25 Jahren annimmt. Verantwortlich dafür zeichnet ein Regisseur, der sich bestens mit den nebelverhangenen Gassen der unheilvollen Kleinstadt Silent Hill auskennt - Christophe Gans ("Pakt der Wölfe"), der vor genau zwei Jahrzehnten schon die erste "Silent Hill"-Verfilmung auf die Leinwand gebracht hat. Worum geht es in "Return to Silent Hill" und was hat der darin gezeigte Vorhof zur Hölle mit der bayerischen Idylle am Walchensee zu tun?
Nachricht einer Toten - darum geht es
Ein mysteriöser Brief erreicht James Sunderland (Jeremy Irvine) mit einer unfassbaren Nachricht: Mary (Hannah Emily Anderson), seine Frau, die er längst für tot hielt, könnte noch leben. Völlig erschüttert macht er sich auf den Weg nach Silent Hill, wohin ihn die rätselhafte Botschaft führt.
Was er dort vorfindet, ist eine finstere Schattenwelt voller Geheimnisse, in der die Realität trügt. Während er verzweifelt nach der Wahrheit sucht, lauert ihm auf den nebelverhangenen Straßen ein namenloses Entsetzen auf - und eine schockierende Erkenntnis, die seinen Verstand an die Grenze des Erträglichen treibt. Kann er das Rätsel um Mary lüften?
Ein guter Start
Mit seinem ersten filmischen Ausflug nach Silent Hill wusste Gans durchaus zu überzeugen. Videospiel-Verfilmungen galten zu diesem Zeitpunkt als zumeist grauenvoller Trash. Seine Vision von "Silent Hill" stellte eine zwar nicht fehlerfreie, aber dennoch überraschend gute Ausnahme dar.
Ein gänzlich anderes Bild beim 2012 erschienenen zweiten Teil "Silent Hill: Revelation". Trotz starkem Cast (unter anderem Kit Harington, Sean Bean und Carrie-Anne Moss) fiel der Streifen von Regisseurin M. J. Bassett beim Kinopublikum und erst recht bei Fans der Vorlage krachend durch. Die bisherige Zuschauerresonanz aus den USA lässt leider vermuten, dass "Return to Silent Hill" ein ähnliches Schicksal droht - bei der Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" hat der Film aktuell nur 29 Prozent positive Bewertungen.
Standortvorteil Deutschland?
Vielleicht sind die Cineasten hierzulande gnädiger. Wirklich zu sehen ist es durch die düstere Atmosphäre und die zahlreichen Spezialeffekte zwar nicht. Dennoch entstanden große Teile des Films in Deutschland, genauer gesagt in Bayern. "Die britisch-deutsche Koproduktion wurde in den Penzing Studios und der dortigen Virtual Production Stage (Hyperbowl), in Berchtesgaden [und] am Walchensee" gedreht, heißt es auf dem Instagram-Account des FilmFernsehFonds Bayern zu einem Beitrag aus dem Juli 2023. Damals war bereits die finale Klappe gefallen.
"Return to Silent Hill" sorgt ab kommenden Donnerstag für Horror "Made in Bavaria".
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