Ping-Pong, Sturmhöhen - der letzte Schrei? Die Kinotipps im Februar

Neve Campbells Rückkehr zur "Scream"-Queen, Timothée Chalamet als Ping-Pong-Ass oder doch lieber Jacob Elordi und Margot Robbie im Liebes-Clinch? Das hält das Kino im Februar parat.
(stk/spot) |
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Margot Robbie und Timothée Chalamet treten im Februar um die Gunst des Kinopublikums gegeneinander an.
Margot Robbie und Timothée Chalamet treten im Februar um die Gunst des Kinopublikums gegeneinander an. © Photo Courtesy Warner Bros. Pictures / © Tobis Film

Ist Timothée Chalamet auch als Tischtennisspieler "Marty Supreme" ein Zuschauermagnet? Kann das Ghostface in seinem siebten "Scream"-Massaker an den Erfolg der kultigen Slasher-Saga anknüpfen, die vor exakt 30 Jahren ihren Ursprung fand? Und warum lohnt sich beim vermeintlich schnulzigen "Wuthering Heights: Sturmhöhe" vor allem ein Blick auf den Regiestuhl? Das sind die Kinotipps für den Februar.

"Wuthering Heights: Sturmhöhe", 12. Februar

Als Findelkind von den Straßen Liverpools gelangt Heathcliff (Jacob Elordi) auf das Anwesen "Sturmhöhe". Die wohlhabende Familie Earnshaw nimmt den Jungen bei sich auf, doch im Haus schlägt ihm offene Ablehnung entgegen. Einzig Catherine (Margot Robbie), die Tochter der Earnshaws, erkennt in ihm einen verwandten Geist. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, die tiefer reicht als bloße Freundschaft. Doch trotz ihrer intensiven Gefühle für Heathcliff heiratet sie Edgar Linton (Shazad Latif) - einen Mann von Stand und Vermögen. Was sie für Vernunft hält, empfindet Heathcliff als unverzeihlichen Verrat. Die Zurückweisung entfesselt in ihm einen Rachedurst, der nicht nur sein eigenes Leben vergiftet, sondern über Generationen hinweg das Schicksal aller Beteiligten bestimmt.

Einschätzung:

Wer das Plakat von "Wuthering Heights" sieht, vermutet dahinter womöglich eine generische Liebesschmonzette. Ein Blick auf den Regiestuhl erklärt aber schnell, warum Robbie und Elordi die Hauptrollen angenommen haben. Immerhin ist es Emerald Fennell, die bei der Romanverfilmung Regie führte. Mit ihren bisherigen beiden Spielfilmen, dem "Eat the Rich"-Phänomen "Saltburn" und dem cleveren Rachethriller "Promising Young Woman", bewies Fennell ihr Talent für ungewöhnliche und unvorhersehbare Handlungsverläufe.

"Marty Supreme", 26. Februar

Marty Mauser (Timothée Chalamet) ist ein ambitionierter Schuhverkäufer mit großen Träumen. Mauser verehrt die Ikonen der Hardbat-Ära und sieht sich selbst als Teil dieser glanzvollen Tradition. Doch sein Weg an die Spitze des Tischtennis gerät ins Wanken, als er bei einem wichtigen Turnier gegen den Japaner Endo und dessen neuartigen Schläger verliert. Um sich eine zweite Chance und die Teilnahme am nächsten Wettbewerb zu sichern, muss Marty dringend Geld auftreiben. Gelingt ihm das nicht, droht sein Traum, Weltmeister zu werden, im Schuhladen seines Onkels zu verpuffen.

Einschätzung:

Die Handlung von Chalamets neuem Streifen ist lose vom Leben der realen Tischtennislegende Marty Reisman inspiriert. Dass solche Helden vermeintlicher Nischensportarten zuweilen die interessantesten Storys für Hollywood liefern, ist durch diverse Beispiele verbrieft. Man denke nur an das jamaikanische Bobteam aus "Cool Runnings" oder den ebenso liebenswerten wie unerfolgreichen Skispringer "Eddie the Eagle". Und überhaupt: Chalamet hat derzeit einen so beachtlichen Kino-Lauf, selbst beim Ping-Pong-Spielen unterlaufen ihm keine filmischen Aufschlagfehler. Das beweist allein die Tatsache, dass dem Star inzwischen sehr gute Chancen auf den Hauptdarsteller-Oscar eingeräumt werden, für den er unlängst nominiert wurde.

"Scream 7", 26. Februar

Sidney (Neve Campbell) hat den Horror hinter sich gelassen - zumindest glaubte sie das. Zusammen mit ihrem Mann Mark (Joel McHale) und ihrer Tochter (Isabel May) führt sie ein zurückgezogenes Leben, weit weg von den Schrecken der Vergangenheit. Doch der Ghostface-Killer lässt sich nicht abschütteln. Als eine neue Mordserie die Idylle zerstört, wird schnell klar: Ohne ihr Eingreifen wird es noch viele weitere Tote geben. An ihrer Seite kämpfen alte und neue Verbündete: Die hartnäckige Journalistin Gale Weathers (Courteney Cox) ist zurück, ebenso wie die Geschwister Chad (Mason Gooding) und Mindy Meeks-Martin (Jasmin Savoy Brown).

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Einschätzung:

Zurück zu den Wurzeln - so lässt sich die Ausrichtung des siebten "Scream"-Teils zusammenfassen. Viel blieb den Machern auch nicht übrig, nachdem sich die beiden Hauptdarstellerinnen der zwei vorangegangenen Ausgaben, Jenna Ortega und Melissa Barrera, mal mehr und mal weniger freiwillig aus dem Franchise verabschiedet haben. Ob die Rückkehr der alten Heldin aber genug ist, um exakt 30 Jahre nach dem Original dem Slasher-Genre neues Leben einzuhauchen? In Hollywood glaubt man jedenfalls fest daran, angeblich befindet sich auch schon ein achter Teil mit Campbell als Ghostface-Nemesis Sydney in der Mache. Auch 2026 wird also voraussichtlich nicht der letzte Schrei erfolgen.

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