"One Battle After Another" gewinnt bei den USC Scripter Awards

Der Film "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson (55) hat einen weiteren Preis gewonnen. Anderson wurde neben den Autoren der Serie "Death by Lightning" bei den USC Scripter Awards ausgezeichnet. Die Zeremonie würdigt Film- und TV-Adaptionen von literarischen Werken, wobei sowohl die Autoren der Vorlage als auch die Drehbuchautoren den Preis gemeinsam erhalten.
"One Battle After Another" wurde von Paul Thomas Anderson nach dem Roman "Vineland" von Thomas Pynchon (88) umgesetzt.
Anderson war bereits in der Vergangenheit nominiert
Anderson war bereits zuvor für seine Filme "There Will Be Blood" (2007) und "Inherent Vice - Natürliche Mängel" (2014) für die USC Scripter Awards nominiert, letzterer wurde ebenfalls nach einem Roman von Pynchon adaptiert.
Die Gewinner der Scripter Awards, wie auch die Nominierten, wurden von einer Jury bestimmt, die von USC-Professor und Vizepräsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Howard Rodman (76), geleitet wurde.
Auch Guillermo del Toros Frankenstein war nominiert
Neben "One Battle After Another" gehörte zu den diesjährigen Nominierten für die Kategorie "Filmadaption", ausgewählt aus insgesamt 43 Einreichungen, Guillermo del Toro für Netflix' "Frankenstein", basierend auf Mary Shelleys Roman.
Chloé Zhao und Maggie O'Farrell für "Hamnet", das auf O'Farrells gleichnamigem Roman beruht, Ira Sachs für "Peter Hujar's Day", adaptiert nach dem gleichnamigen Buch von Linda Rosenkrantz, sowie Clint Bentley und Greg Kwedar für Netflix' "Train Dreams", basierend auf der Novelle von Denis Johnson, waren ebenfalls nominiert.
Scripter Awards Gewinner auch oft bei Oscars erfolgreich
Die Filme "Frankenstein", "Hamnet", "One Battle After Another" und "Train Dreams" sind außerdem für den Oscar in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch" nominiert.
Und im Hinblick auf die Oscars darf sich "One Battle After Another" gute Chancen ausrechnen. Die Auszeichnung bei den Scripter Awards und der Oscar für das "Beste adaptierte Drehbuch" gingen im jeweiligen Jahr bereits 17 Mal an dasselbe Projekt.