„Mommy“, auch wenn’s gewittert!

Ihr kriegt uns nicht klein! Diane „Die“ Després ist keine Lady Di, ihr Sohn Steve kein kleiner Prinz und das Leben kein Kinderspiel. Der Film "Mommy" läuft am Montag im Viehhof.
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Anne Dorval und Antoine-Olivier Pilon im Dolan-Film.
Weltkino Anne Dorval und Antoine-Olivier Pilon im Dolan-Film.

München - Das Mutter-Sohn-Verhältnis ist mythisch aufgeladen und belastet. In diesem Spannungsfeld befindet sich also der Film „Mommy“ von Xavier Dolan. Diese Mutter ist unter Strom. Durchaus vulgär wird sie zur resoluten, mutigen Vorstadt-Furie, als die Nachricht kommt, ihr Sohn fliege von der Schule.

Diane dreht auf, nimmt Steve ganztags zu sich, versucht, ihn unter Kontrolle zu bringen. Aber im 15-Jährigen brennen dauernd Sicherungen durch. Dolan hat eine Mutter-Liebeserklärung ohne Verklärung gedreht. Hier ist vieles krass, aber niemand eine Karikatur. Wer sich darauf einlässt, wird Packendes erleben – bei jedem Wetter im Programmkinozelt neben dem Open-Air.

Viehhof, Programmkinozelt, 20.15 Uhr, Zennetti-/Ruppertstr. (U-Bahn Poccistraße), 7 Euro

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