Mit vielen Promis: Kinderbuch "Der Regenbogenfisch" wird verfilmt

Der "Regenbogenfisch" wird zum Kinofilm. Die Bilderbuchfigur von Marcus Pfister (65) kommt am 19. November 2026 als handgemachtes Puppenabenteuer auf die große Leinwand. Hinter der Verfilmung stehen Studiocanal, die Claussen+Putz Filmproduktion und Zodiac Pictures, die das Projekt gemeinsam mit der Augsburger Puppenkiste umsetzen. Das gaben die beteiligten Produktionsfirmen bekannt.
Die drei Häuser haben bereits mehrfach zusammengearbeitet, unter anderem bei "Der Räuber Hotzenplotz", "Die kleine Hexe" und "Heidi". Für die Geschichte rund um den Fisch mit den glänzenden Schuppen setzen sie diesmal auf klassische Puppenspielkunst.
Prominente Stimmen für die Meeresbewohner
Für die Synchronisation der Figuren wurde ein bekanntes Ensemble verpflichtet. Zu hören sein werden unter anderem Jannik Schümann, Luna Wedler, Tobias Krell, Bjarne Mädel, Oliver Kalkofe und Bela B Felsenheimer. Auch Andrea Sawatzki, Hella von Sinnen, Michael Brandner, Mechthild Großmann und Tom Böttcher leihen den Meeresbewohnern ihre Stimmen.
Ein Klassiker mit einfacher Botschaft
Marcus Pfisters Bilderbuch erschien 1992 und trat von dort aus seinen Weg um die Welt an. Mehr als 30 Millionen Mal wurde es seither verkauft, Kinder in zahlreichen Ländern kennen den Fisch mit dem glitzernden Schuppenkleid. Im Kern steht eine simple Idee: Teilen macht Freude. Diese Botschaft trägt der Film nun ins Kino.
Dreharbeiten in Augsburg
Gedreht wird noch bis Mitte Juli in Augsburg. Regie führt Florian Moch, der seit Jahren als Regisseur, Autor und Puppenbauer für die Augsburger Puppenkiste arbeitet und auch das Drehbuch verfasst hat. "Mit 'Der Regenbogenfisch' einen zeitgemäßen, handgemachten Puppenfilm drehen zu können, ist etwas ganz Besonderes - und für mich die Erfüllung eines Kindheitstraums", wird Moch in der Ankündigung zitiert. Für die Unterwasserwelt schuf er einen Großteil der eingesetzten Puppen selbst.