Mega-Flop für Tom Cruise: "Digger" stürzt an den Kinokassen ab

Auf schlechte Kritiken folgen katastrophale Zahlen. Tom Cruise (64) ist mit seinem neuen Film "Digger" an den Kinokassen erst einmal baden gegangen. Laut US-Medien spielte die Satire von Alejandro González Iñárritu (63, "The Revenant") in den USA lediglich acht Millionen US-Dollar ein. Warner Bros. hatte mit zwölf bis 15 Millionen gerechnet. Für "Digger" reichte es damit in den Kinocharts nur für Platz fünf.
Außerhalb Nordamerikas kamen lediglich zwölf Millionen dazu. Weltweit steht "Digger" also bei schwachen 20 Millionen Dollar.
"Digger" droht Verlust von mindestens 150 Millionen Dollar
Für eine schwarze Komödie mit Umweltthematik wären acht Millionen Dollar zum Start für sich genommen kein Desaster. Zum Problem wird das Ergebnis angesichts der enormen Kosten: Das Budget von "Digger" soll Schätzungen zufolge zwischen 150 und 180 Millionen Dollar liegen. Hinzu kommen angeblich mehr als 100 Millionen Dollar, die Warner Bros. in das Marketing investiert haben soll.
Damit der Film die Gewinnzone erreicht, müsste er laut dem Branchenmagazin "Variety" weltweit rund 350 Millionen Dollar einspielen. Ein Sprecher von Warner Bros. nannte dagegen 300 Millionen Dollar als Schwelle. Davon ist "Digger" nach dem schwachen Start weit entfernt. Je nach Berechnung könnte am Ende ein Verlust von 150 bis 200 Millionen Dollar stehen.
Schwächster Start für Tom Cruise seit 2007
Für Tom Cruise ist das bisherige Ergebnis von "Digger" der schwächste Kinostart seit 2007. Damals spielte "Von Löwen und Lämmern" an seinem ersten US-Wochenende sieben Millionen US-Dollar ein. Das Politdrama von und mit Robert Redford (1936-2025) war allerdings deutlich günstiger produziert als "Digger".
"Digger" ist Tom Cruises erster Film seit "Barry Seal - Only in America" aus dem Jahr 2017, der nicht Teil eines bereits etablierten Franchise ist. Mit "Top Gun: Maverick" gelang ihm 2022 ein gewaltiger Kassenerfolg. Die beiden jüngsten "Mission: Impossible"-Filme, die 2023 und 2025 in die Kinos kamen, konnten an diesen Erfolg jedoch nicht anknüpfen und blieben kommerziell hinter den hohen Erwartungen zurück.