"LARA": Deutsches Mutter-Sohn-Drama im Preisregen

In Anbetracht der abgeräumten Preise verspricht "LARA" großes Kino. Am Wochenende hagelte es für das Mutter-Sohn-Drama gleich fünf Auszeichnungen.
| (cos/spot)
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Besser hätte es für die rbb-Koproduktion "LARA" kaum laufen können. Im Rahmen des 37. Filmfest München feierte das Mutter-Sohn-Drama von Regisseur Jan-Ole Gersters (41) am Wochenende Deutschland-Premiere - und wurde mit Preisen regelrecht überschüttet. Der Streifen mit Corinna Harfouch (64, "Rose") und Tom Schilling (37, "Mein Kampf") in den Hauptrollen erhielt den mit 70.000 Euro dotierten Förderpreis für die beste Nachwuchsregie sowie den FIPRESCI-Preis.

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"'LARA' ist auffällig, aber nicht aufdringlich formbewusst inszeniert, findet starke und originelle Bilder und ist in jeder Rolle grandios besetzt", begründete die fachkundige Jury aus Filmproduzentin Claudia Steffen, Filmkaufmann Alfred Holighaus und Schauspielerin Melika Foroutan ("Das Lächeln der Frauen") ihre Wahl.

Auch international erfolgreich

Beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary in Tschechien konnte "LARA" am Wochenende ebenfalls punkten. Der Streifen, der am 7. November in den deutschen Kinos anläuft, wurde mit dem Spezialpreis der Jury sowie mit dem Preis der Ökumenischen Jury bedacht. Harfouch wurde zudem als Beste Hauptdarstellerin geehrt.

Sie spielt die titelgebende Lara Jenkin, die eigentlich allen Grund zur Freude hätte. Ihr Sohn Viktor, gespielt von Schilling, gibt am Abend ihres 60. Geburtstag das wichtigste Klavierkonzert seiner Karriere. Allerdings ist sie nicht eingeladen und Viktor ist schon seit Wochen nicht mehr erreichbar. Sie beschließt, sich selbst ein Geschenk zu machen, kauft alle noch verfügbaren Konzertkarten und verteilt diese an jeden, dem sie an diesem Tag begegnet. Doch je mehr Lara um einen gelungenen Abend ringt, desto mehr geraten die Geschehnisse außer Kontrolle.

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