"Kaiserschmarrndrama" kommt ins Kino

Mal wieder ein Mord in Niederkaltenkirchen: "Kaiserschmarrndrama" ist der siebte Teil der Krimikomödienreihe rund um Dorfpolizist Franz Eberhofer. Ein vergnüglicher Film, der mit einigen Überraschungen aufwartet und nach langem Warten nun endlich ins Kino kommt.
| dpa
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Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer in einer Szene des Films "Kaiserschmarrndrama".
Sebastian Bezzel als Franz Eberhofer in einer Szene des Films "Kaiserschmarrndrama". © -/Constantin Film/dpa/Archivbild
München

Rund um die Morde in Niederkaltenkirchen geht es deftig zu. Leberkäs, Sauerkraut, Dampfnudeln und andere bayerische Spezialitäten spielen zentrale Rollen in den Krimis der Autorin Rita Falk aus der niederbayerischen Provinz. Nun kommt zum siebten Mal eines ihrer Bücher als Film ins Kino. In "Kaiserschmarrndrama" geht Dorfpolizist Franz Eberhofer mal wieder auf Verbrecherjagd und schlägt sich nebenbei mit privaten Problemen herum. Der Start war schon vor einem Jahr geplant, wurde aber wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben. Nun geht es aber endlich los - ein Hoffnungsschimmer für viele Kinos.

Fans der Krimireihe werden schnell wieder heimisch. Sebastian Bezzel ist als Eberhofer wortkarg und zwischenmenschlich ungeschickt wie eh und je. Darunter leidet vor allem sein bester Freund Rudi (Simon Schwarz), der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt und eigentlich Hilfe bräuchte. Auch mit Susi (Lisa Maria Potthoff) läuft es nicht rund, hat Eberhofer doch wenig Lust, den Bau ihres gemeinsamen Hauses voranzutreiben. Und dann ist da noch die Joggerin, die tot im Wald liegt. Ausgerechnet Eberhofers Freund Simmerl (Stephan Zinner) gerät unter Verdacht. Einen Auftritt hat auch Christine Neubauer ("Die Landärztin"), stark erblondet als Boutiquen-Inhaberin Anzengruber.

"Kaiserschmarrndrama" ist eine solide Krimikomödie, mit Wortwitz, vielen lustigen Momenten und charmant gezeichneten Charakteren, die gerade wegen ihrer skurrilen Eigenheiten sympathisch rüberkommen. Sie seien eben keine Überflieger, "sondern vergnügte (Berufs-)Versager und Durchwurstler", formuliert es Regisseur Ed Herzog. Angenehm ist, dass sich anders als in manch anderen Filmen der Reihe der Klamauk dieses Mal in Grenzen hält. Und es wird sogar sehr emotional - dafür sorgt Eberhofers geliebter Hund Ludwig, dem in dem Werk eine ganz besondere Rolle zukommt, die zu Herzen geht.

© dpa-infocom, dpa:210729-99-594045/3

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