Julia Roberts hielt die Idee von "Notting Hill" für bescheuert
Als 1999 die romantische Komödie "Notting Hill" in die Kinos kam, war der Erfolg überwältigend. Julia Roberts (58) als Hollywood-Superstar Anna Scott und Hugh Grant (65) als schüchterner Buchhändler William Thacker wurden zum Traumpaar der Filmgeschichte. Doch beinahe wäre alles ganz anders gekommen.
In einem Interview mit "Deadline" plauderte Roberts nun aus dem Nähkästchen und gestand, dass sie von der Filmidee zunächst alles andere als überzeugt war. "Ich erinnere mich noch genau, als mein Agent mich wegen 'Notting Hill' anrief und ich dachte: 'Das klingt nach der dümmsten Idee für einen Film, die ich je gehört habe'", so die Schauspielerin.
Ihre Skepsis betraf die Handlung selbst. Sie sollte einen Hollywoodstar spielen, der sich in einen einfachen Ladenbesitzer verliebt. "Ich spiele also den größten Filmstar der Welt und mache dann was?", erinnerte sie sich an ihre damaligen Gedanken. "Und was passiert dann? Das klingt so verdammt bescheuert."
Doch dann las sie das Drehbuch von Richard Curtis (69) - und ihre Meinung änderte sich schlagartig. "Ich las das Script und dachte nur: 'Oh. Das ist so charmant. So witzig. Oh, Mist'", gab Roberts zu. Schließlich traf sie sich mit Curtis, dem Produzenten Duncan Kenworthy und dem Regisseur Roger Michell. Eigentlich wollte Roberts bei diesem Treffen absagen. Doch es kam anders: "Sie waren einfach so charmant, süß und lustig", schwärmte die Oscar-Preisträgerin. "Und ich dachte: 'Wow, das wird wirklich passieren.'"
Auch an die Dreharbeiten denkt Roberts heute noch gerne zurück. "Wir hatten eine großartige Zeit dabei. Die Besetzung war perfekt, all die Freunde, alle", erinnerte sie sich.
Schwierige Rolle
Bereits 2024 hatte Roberts gegenüber der britischen "Vogue" im Gespräch mit Richard Curtis verraten, wie herausfordernd die Rolle für sie gewesen sei. "Ehrlich gesagt war eine der schwierigsten Aufgaben, die ich je hatte, in deinem Film eine Filmschauspielerin zu spielen", gestand sie dem Drehbuchautor. "Ich fühlte mich so unwohl! Ich hätte die Rolle fast nicht angenommen, weil es einfach so merkwürdig erschien. Ich wusste nicht einmal, wie ich diese Person spielen sollte."
Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de
- Themen:
