Jessica Chastain: Mit Action gegen altmodische Hollywood-Standards

Mit "The 355" ist gerade ein neuer Action-Film in den Kinos gestartet, in dem fünf Frauen die Hauptrollen einnehmen. Jessica Chastain kämpft damit auch gegen alte Standards in Hollywood.
| (wue/spot)
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Jessica Chastain ist im neuen Action-Streifen "The 355" zu sehen.
Jessica Chastain ist im neuen Action-Streifen "The 355" zu sehen. © F Sadou/AdMedia/ImageCollect

Filmfans können seit Kurzem "The 355" mit Jessica Chastain (44) im Kino sehen. An dem Action-Film gibt es vor allem zwei Besonderheiten. In den fünf Hauptrollen spielen zum einen ausschließlich Frauen. Zum anderen gehört die Produktion den Darstellerinnen. Beides ist nicht gerade Standard für Hollywood.

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Die Schauspielerinnen seien die Besitzerinnen des Films, erklärt Chastain im Gespräch mit "Bild am Sonntag". Früher hätten in Hollywood die Studios unter anderem entschieden, wer eine Produktion finanziere und "welche Schauspielerinnen wichtig und wertvoll" seien. Dies seien im Regelfall Darstellerinnen in ihren Zwanzigern gewesen.

"Wir sind das Studio, wir sind die Besitzerinnen"

Chastain habe die Idee gehabt, selbst für die Finanzierung zu sorgen. In "The 355" ist sie neben Lupita Nyong'o (38), Penélope Cruz (47), Diane Kruger (45) und Fan Bingbing (40) zu sehen. Die fünf Frauen seien daraufhin nach Cannes gereist und hätten dort das Geld gesammelt. "Wir sind das Studio, wir sind die Besitzerinnen", erklärt Chastain.

Sie hätte es geliebt, als Kind einen derartigen Film zu sehen, erzählt die Schauspielerin weiter und schwärmt unter anderem auch von der Darstellung Sigourney Weavers (72) der Kult-Figur Ellen Ripley im Sci-Fi-Klassiker "Alien". Ihrer Ansicht nach hätte man einen Film wie "The 355" schon vor "vielen, vielen, vielen Jahren" drehen sollen.

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Erst kürzlich war bekannt geworden, dass Nyong'o laut US-Medien die Promo-Phase für "The 355" unterbrechen müsse. Die Oscarpreisträgerin hatte am 4. Januar bei Twitter mitgeteilt, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet worden sei und sich in Selbstisolation befinde. Da sie vollständig geimpft sei, gehe sie davon aus, dass sie ihre Erkrankung gut überstehen werde.

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