Hannah Herzsprung: "Diese Szene hat uns alle zu Tränen gerührt"

Hannah Herzsprung kehrt in "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" ins bayerische Kino zurück. Im Interview spricht die Schauspielerin über die Herausforderungen ihrer Rolle - und eine Abschiedsszene, die das ganze Team zu Tränen rührte.
(ili/spot) |
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Hannah Herzsprung als Kathi in "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang".
Hannah Herzsprung als Kathi in "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang". © LEONINE Studios

Hannah Herzsprung (44) kehrt ins bayerische Kino zurück - und diesmal landet sie gleich im Himmel. Ab dem 14. Mai ist die Schauspielerin in "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" zu sehen, der neuen Komödie von Regisseur David Dietl (46). An der Seite von Maximilian Brückner (47) spielt Herzsprung Kathi, die Ex-Frau eines Münchner Taxifahrers, der nach einem Unfall als Geist auf die Erde zurückkehrt. Im Gespräch mit spot on news erklärt sie, was sie an der Figur gereizt hat - und was sie wirklich herausgefordert hat.

"Mich hat besonders gereizt, dass die Figur zwischen sehr bodenständigem Humor und einer gewissen existenziellen Tiefe steht. Diese Mischung ist gar nicht so leicht zu treffen", sagt Herzsprung. Genau diese Balance zu finden, ohne ins Karikaturhafte abzugleiten oder das Ganze zu schwer werden zu lassen - das sei die eigentliche Aufgabe gewesen.

Eine Abschiedsszene, die niemanden kalt ließ

Gefragt nach dem Moment, der ihr während des Drehs am nächsten gegangen ist, zögert die Schauspielerin nicht lange. "Die Abschiedsszene von Toni und Wiggerl. Wie Momo Beier das spielt und singt ist so berührend. Da hatte das gesamte Team Tränen in den Augen." Beier spielt im Film Toni, die gemeinsame Tochter von Kathi und Wiggerl - und liefert laut Herzsprung eine Leistung ab, die unter die Haut geht.

Die familiäre Atmosphäre am Set hat sie nachhaltig beeindruckt. "Wir hatten ein tolles Ensemble, und es gab viele Momente, in denen man gemerkt hat, dass alle mit großer Freude dabei sind." Dass die Chemie stimmt, ist kein Zufall: Herzsprung und Regisseur David Dietl kennen sich seit Teenagerzeiten aus München. Der Regisseur selbst beschreibt die Zusammenarbeit als Wiedersehen nach fast 30 Jahren: Beide seien in München aufgewachsen, und die langjährige Freundschaft habe sich direkt auf die Arbeit übertragen. "Wir haben nie viele Worte gebraucht, um zu verstehen, was der andere will", so Dietl über seine Hauptdarstellerin.

München als Kulisse - und als Gefühl

Im Film spielt die bayerische Landeshauptstadt nicht nur als Drehort eine Rolle, sondern als eigenständige Figur. "München ist definitiv mehr als nur Kulisse. Die Stadt hat eine eigene Atmosphäre, die den Film stark prägt. Sie steht ein bisschen für Heimat, aber auch für eine gewisse Sehnsucht und Veränderung", so Herzsprung. Das vergangene München, das der Film wieder zum Leben erweckt, sei dabei gar nicht so weit entfernt: "In traditionellen Wirtshäusern oder in ruhigeren Vierteln spürt man noch etwas von diesem alten München."

Bayerische Traditionen, mit denen das Drehbuch von Marcus Pfeiffer spielt, findet Herzsprung durchaus liebenswürdig - solange sie nicht starr werden. "Ich finde das charmant, solange es mit einem Augenzwinkern passiert. Traditionen können sehr schön sein, wenn sie sich weiterentwickeln."

Ein Ensemble voller Größen

Neben Herzsprung und Brückner vereint der Film ein beachtliches Ensemble: Momo Beier als Tochter Toni, Michaela May als Oma Rosi, Heiner Lauterbach als Vater Carl, dazu Sigi Zimmerschied, Maxi Schafroth, Simon Pearce sowie Ina Müller als Göttin und Olli Schulz als erschöpfter Schutzengel. Regisseur David Dietl spricht von seinem "absoluten Wunsch-Ensemble" - und auch Herzsprung lobt die Zusammenarbeit: "David gibt einem viel Vertrauen, hat aber gleichzeitig eine klare Vision. Das macht es leicht, sich als Schauspielerin einzubringen", sagt sie über den Sohn von Kultregisseur Helmut Dietl (1944-2015).

Für Herzsprung ist es nicht der erste Ausflug in bayerisches Filmterrain: Bereits in "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" (2021) stellte sie ihr Gespür für diese Art von Geschichten unter Beweis. Mit "Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang" setzt sie diese Linie fort - in einem Film, der laut Produzent Marcus Welke "leicht ist, ohne nur leicht zu sein". Kinostart ist am 14. Mai.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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