George Clooney erhält Goldenen Löwen für sein Lebenswerk

Große Ehre für George Clooney: Bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig erhält der US-Schauspieler und Regisseur den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk. Der 65-Jährige verbindet eine lange Geschichte mit dem Festival und reagiert mit einem selbstironischen Kommentar.
(dr/spot) |
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Reagiert auf seine Auszeichnung mit Humor: George Clooney.
Reagiert auf seine Auszeichnung mit Humor: George Clooney. © Max Mumby/Indigo/Getty Images

Es ist eine der höchsten Auszeichnungen, die das älteste Filmfestival der Welt zu vergeben hat und sie geht in diesem Jahr an einen alten Bekannten der Lagunenstadt: George Clooney (65) wird bei den 83. Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk geehrt. Das gab die Biennale di Venezia am Montag bekannt. Über die Auszeichnung entschied das Direktorium auf Empfehlung von Festivaldirektor Alberto Barbera.

Clooney selbst nahm die Ehrung mit dem für ihn typischen trockenen Humor entgegen. "Ich habe so viele außergewöhnliche Momente in Venedig erlebt. Dieses Festival ist ohne Frage mein Lieblingsfestival, und den Goldenen Löwen zu bekommen, ist eine enorme Ehre. Wahrscheinlich bedeutet es auch, dass ich alt bin - aber ich nehme es", ließ sich der Schauspieler in einer Mitteilung des Festivals zitieren.

Eine lange Geschichte mit der Lagunenstadt

Die Wahl kommt nicht von ungefähr. Kaum ein Hollywoodstar ist mit Venedig so eng verbunden wie Clooney. Seinen ersten Auftritt am Lido hatte er bereits 1998 mit "Out of Sight", also vor fast drei Jahrzehnten. Zuletzt feierte im Vorjahr sein Netflix-Film "Jay Kelly" hier Premiere, 2024 schritt er gemeinsam mit Brad Pitt (62) für die Weltpremiere von "Wolfs" über den roten Teppich.

Auch als Regisseur ist der zweifache Oscarpreisträger ein Stammgast: Arbeiten wie "Suburbicon", "The Ides of March" und "Good Night, and Good Luck" wurden allesamt in Venedig vorgestellt. Hinzu kommen Auftritte mit dem Eröffnungsfilm "Gravity" 2013, "The Men Who Stare at Goats" 2009, "Burn After Reading" 2008, "Michael Clayton" 2007 und "Intolerable Cruelty" 2003. Und auch privat hat Venedig für ihn eine besondere Bedeutung: 2014 gab er hier seiner Frau Amal in einer glamourösen Feier das Jawort.

Hommage von Festivaldirektor Barbera

Festivaldirektor Alberto Barbera fand große Worte für den Preisträger. In seiner dreifachen Rolle als Schauspieler, Regisseur und Produzent sei Clooney ein "vollständiger und charismatischer Künstler", der eine tiefe Berufung in "eine der leuchtendsten Bahnen des zeitgenössischen Kinos" verwandelt habe. Seine Ausstrahlung gründe dabei auf Glaubwürdigkeit, nicht auf dem bloßen Image.

Barbera würdigte zudem Clooneys Vielseitigkeit über die Genres hinweg - vom Kriegsfilm über den Thriller bis zur Komödie - sowie sein soziales und humanitäres Engagement, das ihn zu einer herausragenden Figur des Showgeschäfts mache.

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