Gary Oldman verteidigt Mel Gibson und Alec Baldwin

Das nennt man wohl Solidarität unter Kollegen. In einem Interview mit dem US-"Playboy" hat Schauspieler Gary Oldman die verbalen Entgleisungen der vergangenen Jahre von Mel Gibson und Alec Baldwin klein geredet.
| (hom/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Rüpel unter sich: Mel Gibson, Gary Oldman und Alec Baldwin (v.l.n.r.)
[M]imago/UPI Photo/imago/PicturePerfect/imago/Future Image Rüpel unter sich: Mel Gibson, Gary Oldman und Alec Baldwin (v.l.n.r.)

Das nennt man wohl Solidarität unter Kollegen. In einem Interview mit dem US-"Playboy" hat Schauspieler Gary Oldman die verbalen Entgleisungen der vergangenen Jahre von Mel Gibson und Alec Baldwin klein geredet. Doch einer sieht das ganz anders. James Mee, der Polizist, der Gibson einst wegen einer Trunkenheistfahrt festgenommen hatte.

Mel Gibson (58, "Machete Kills") und Alec Baldwin (56, "Blue Jasmine") sind beide für ihr exzentrisches Wesen bekannt. In der Vergangenheit stellten sie das auch immer wieder unter Beweis. Unrühmlicher Höhepunkt für Gibson: Nach einer Festnahme wegen Alkohol am Steuer im Jahr 2010 soll er anschließend antisemitische Bemerkungen gemacht haben. Baldwin hingegen verlor Ende 2013 eine Sendung im US-Fernsehen, weil er schwulenfeindliche Sprüche gerissen hatte. In einem Interview mit dem US-"Playboy" nimmt nun Kollege Gary Oldman (56, "RoboCop") die beiden in Schutz, wie das Klatschportal "TMZ" berichtet. "Ich weiß [Mel] war betrunken und hat ein paar Dinge gesagt, aber wir alle haben bereits solche Sachen gesagt."

Sehen Sie hier den Film "Brooklyn Rules" mit Alec Baldwin - gratis!

Damit aber nicht genug, Oldman attackiert sogar noch den ehemaligen Polizisten James Mee, der Gibson damals festnahm: "Wir sind alle verdammte Heuchler. Das denke ich darüber." Und dann wirft er noch die Frage in den Raum: "Der Polizist, der ihn festgenommen hatte, hat niemals das Wort Nigger oder scheiß Jude benutzt?" Gegenüber dem Klatschportal äußerte sich Mee empört: "Ich bin Jude. Warum sollte ich also so etwas sagen und damit meine eigene Religion diskreditieren?"

Weiter sagt Mee: "Das N-Wort ist ein schreckliches Wort. Ich würde es nicht mal im Traum verwenden. Es macht mich krank, dass manche es benutzen." Außerdem erklärt er, dass Juden über Jahre verfolgt und unterdrückt wurden. "Warum sollte ich als Jude das mit anderen Rassen machen?" Deshalb hat er auch zu Oldman keine gute Meinung: "Mir tut es für Leute leid, die meinen etwas über andere sagen zu müssen, um sich selbst zu rechtfertigen." Und über Gibson denkt der ehemalige Polizist, dass dieser noch lange nicht rehabilitiert sei.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren