Filmfestspiele von Cannes: Diese Weltstars beehren die Croisette

Zum 79. Mal steigen ab dem 12. Mai die Filmfestspiele von Cannes. In und außer Konkurrenz um die Goldene Palme wird das Event wieder zahlreiche Weltstars an die Côte d'Azur locken.
(stk/spot) |
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Demi Moore (l.) sitzt in diesem Jahr in der Jury, Sandra Hüller ist dank des Films "Vaterland" im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten und Altstar Dustin Hoffman wirkt außer Konkurrenz mit.
Demi Moore (l.) sitzt in diesem Jahr in der Jury, Sandra Hüller ist dank des Films "Vaterland" im Wettbewerb um die Goldene Palme vertreten und Altstar Dustin Hoffman wirkt außer Konkurrenz mit. © imago/Future Image / Dave Bedrosian / action press / The Hollywood Curtain / BACKGRID / imago/Starface / AdMedia

Die 79. Internationalen Filmfestspiele von Cannes unter der Leitung von Festivalpräsidentin Iris Knobloch stehen bevor. Vom 12. bis 23. Mai versammeln sich an der malerischen Côte d'Azur Filmschaffende aus aller Welt, um ihre neuesten Werke vorzustellen und/oder sie ins Rennen um die Goldene Palme zu schicken. Auch in diesem Jahr lockt das Großevent wieder namhafte Stars nach Frankreich - nicht nur, um Filme zu präsentieren, sondern auch, um sie zu bewerten.

Die Jury

In diesem Jahr übernimmt der renommierte südkoreanische Regisseur Park Chan-wook, vor allem bekannt für sein Rache-Epos "Oldboy", den Vorsitz der Jury. Dem Gremium gehören außerdem prominente Namen wie Demi Moore, Stellan Skarsgård und Ruth Negga sowie die Oscar-prämierte Regisseurin Chloé Zhao an. Komplettiert wird die neunköpfige Jury von Schauspieler Isaach de Bankolé, den Regisseuren Diego Céspedes und Laura Wandel sowie Drehbuchautor Paul Laverty.

Namhafte Preisträger stehen traditionell ebenfalls schon vor Beginn des Festivals fest. In diesem Jahr werden die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Barbra Streisand sowie der neuseeländische "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson an der Croisette mit einer Ehrenpalme ausgezeichnet.

Die Filme im Wettbewerb

Wie im vergangenen Jahr gingen auch 2026 zunächst 21 Filme ins Rennen um die Goldene Palme. Nachträglich wurde jedoch noch James Grays "Paper Tiger" mit Adam Driver, Scarlett Johansson und Miles Teller in den Hauptrollen in den Wettbewerb aufgenommen. Das Trio dürfte sich damit gemeinsam in Cannes zeigen.

Ebenso wie Oscarpreisträger Rami Malek, Rebecca Hall und Ebon Moss-Bachrach, die allesamt für den ungewöhnlichen Musical-Fantasyfilm "The Man I Love" um die Goldene Palme wetteifern. Die französische Grande Dame Catherine Deneuve hat sogar gleich zwei Chancen auf den Preis: Sie ist in den beiden Wettbewerbsfilmen "Histoires parallèles" an der Seite von Vincent Cassel und Isabelle Huppert sowie in "Gentle Monster" zu sehen. In dem Werk der österreichischen Regisseurin Marie Kreutzer spielt sie unter anderem neben Léa Seydoux und Jella Haase. Auch Seydoux ist mit "L'Inconnue" ein zweites Mal im Wettbewerb vertreten.

Weitere aus Deutschland stammende Stars dürfen sich mit ihren Filmen ebenfalls Hoffnungen auf die Goldene Palme machen. In der internationalen Koproduktion "Vaterland" ist neben Hanns Zischler auch Sandra Hüller zu sehen, Deutschlands wohl bekanntester Hollywood-Export der vergangenen Jahre. Lars Eidinger wiederum wirkt in der französisch-ungarischen Produktion "Moulin" mit.

Eine besondere Konstellation bietet der südkoreanische Streifen "Hope". Darin ist das Ehepaar Michael Fassbender und Alicia Vikander gemeinsam vor der Kamera zu sehen. Weitere Stars, die vor Ort in Cannes erwartet werden, sind unter anderem Sebastian Stan ("Fjord"), Monica Bellucci ("The Birthday Party") sowie Penélope Cruz ("The Black Ball") und deren Ehemann Javier Bardem ("The Beloved").

Auch abseits des Wettbewerbs locken Stars

Natürlich lohnt sich auch in diesem Jahr wieder der Blick auf die Werke und deren Stars, die außer Konkurrenz und in den verschiedenen Sektionen in Cannes gezeigt werden. Darunter findet sich mit "La Vénus électrique" ("The Electric Kiss") etwa auch der diesjährige Eröffnungsfilm von Pierre Salvadori.

Für besonders hohe Stardichte in Cannes wird die Premiere von Andy Garcias Regiearbeit "Diamond" sorgen. Darin sind neben Garcia selbst schließlich auch Dustin Hoffman, Bill Murray, Vicky Krieps und Brendan Fraser zu sehen.

Woody Harrelson und Kristen Stewart sind mit "Full Phil" ebenfalls außerhalb des Wettbewerbs vertreten. Gleiches gilt für Rebecca Hall, Gael García Bernal und Noomi Rapace in "The End of it", Lars Eidinger, Susanne Wolff und Martina Gedeck im deutschen Beitrag "Heimsuchung" von Volker Schlöndorff sowie Julia Louis-Dreyfus und Bryan Cranston in "Tangles".

Besonderes Augenmerk dürfte zudem auf John Travoltas "Propeller One-Way Night Coach" liegen. Nicht nur, weil es sich dabei um sein Regiedebüt handelt, sondern auch angesichts der Tatsache, dass darin seine Tochter Ella Bleu Travolta als Schauspielerin mitwirkt.

Welches Werk die begehrte Goldene Palme erhält, wird am letzten Festivaltag am 23. Mai mitgeteilt.

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