Dritter "Checker Tobi"-Film: Gewohnt gute Familien-Kinokost

Im dritten Kinofilm widmet sich Checker Tobi nach Luft und Wasser dem dritten Element: der Erde. "Die heimliche Herrscherin der Erde" überzeugt wieder mit einer unterhaltenden Mischung aus Familienfilm und Naturdoku.
(jmk/spot) |
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Checker Tobi (Tobias Krell) auf seiner mittlerweile dritten Kinomission.
Checker Tobi (Tobias Krell) auf seiner mittlerweile dritten Kinomission. © Johannes Obermaier/megaherz GmbH

"Checker Tobi" ist aus den deutschen Kinderzimmern kaum noch wegzudenken. Der Moderator Tobias Krell (39) dürfte bei den heutigen Kids einen ähnlichen Status haben wie Peter Lustig (1937-2016) bei ihren Eltern. Doch während Lustig nur einen Film zum 25-jährigen Jubiläum seiner Sendung "Löwenzahn" in die Kinos der Republik gebracht hat, wird Checker Tobi am 8. Januar 2026 bereits zum dritten Mal zahlreiche Familien in die Kinosäle locken.

Dritter Kinofilm aus dem Checker-Universum

Nach "Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten" (2019) und "Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen" (2023) widmet Krell sich in "Checker Tobi 3 - die heimliche Herrscherin der Erde" der... ja, wem eigentlich? Die Suche nach der namensgebenden "Herrscherin der Erde" ist nämlich der rote Faden, der sich durch die mal wieder teilweise lehrreichen, teilweise beeindruckenden, aber immer unterhaltsamen 93 Minuten des Filmes zieht.

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Auch diesmal steht Krell sein Sidekick "Checkerin Marina" Blanke (34) zur Seite, wobei diesmal eher als Stichwortgeberin denn als Reisegesellin wie noch im zweiten Teil. Immerhin reichen ihre Auftritte zu Beginn und Ende des Films, um den Bogen zu spannen vom Film zu den aktuellen TV-Folgen der Checker und Checkerin auf KiKa, die die beiden im Wechsel mit anderen moderieren. Quasi als öffentlich-rechtlicher Werbeblock.

Auf der Suche nach der Antwort - und der kindlichen Neugier

Ansonsten ist Checker Tobi alleine auf der Suche nach der Antwort auf die titelgebende Frage. Begleitet wird er nur im Geiste von seinem jüngeren Ich (Theodor Latta, 8). Denn der damals achtjährige Tobi hat auf einer alten Videokamera im heimischen Garten zusammen mit Freundin Marina (Lilou Jyoti Weerts, 10) die erste inoffizielle Checker-Folge gedreht. Doch die alles entscheidende Antwort - Wer ist denn jetzt die Herrscherin der Erde? - fiel dem Bandsalat der Videokassette zum Opfer. Nun treibt der junge Tobi den alten an, diese Antwort zu finden - während der alte dem jungen beweisen will, dass er kein langweiliger Erwachsener geworden ist.

Auf ihren Spuren besucht Krell wieder zahlreiche atemberaubende und manchmal auch erschreckende Orte auf der ganzen Welt. Von Madagaskar über Spitzbergen bis nach Mexiko geht diesmal die Reise und jede der Stationen wird auch diesmal wieder begleitet von charmanten, deutschsprachigen Sparringspartnern, die ihn in die Geheimnisse vor Ort einführen. Heißt: Ihm Tipps geben, im Zusammenhänge erklären und die - Stichwort: erschreckend - auf die Missstände beim Umwelt- oder Klimaschutz vor Ort aufmerksam machen und Projekte vorstellen, die dagegen vorgehen.

Am Ende ihrer Odyssee finden die beiden Tobis schließlich, auf einer Maya-Pyramide über dem mexikanischen Urwald sitzend, die Antwort auf die namensgebende Frage, die hier natürlich nicht verraten wird. Und: Der erwachsene Tobi beweist seinem jüngeren Ich, dass er sich seine kindliche Neugier und seinen Abenteuergeist bewahrt hat.

Fazit: Gewohnt hochwertige "Checker Tobi"-Kost

Regisseurin Antonia Simm - die auch schon für zahlreiche der Checker-TV-Folgen verantwortlich zeichnete - erfindet die Checker-Welt für Teil 3 nicht neu, und das ist auch gut so. Die Kinder werden sich über die ihnen bekannte Art von Checker Tobi und ebenso bekannte Elemente aus der Serie freuen, die Eltern über Features, die schon die den ersten beiden Kinofilmen ausgezeichnet haben: beeindruckende Landschaftsaufnahmen, den ein oder andere Aha-Effekt selbst für erwachsene Zuschauer, und den typischen Schwiegersohnhumor von Krell.

Ergänzt werden die realen Bilder in Simms Kinodebüt mit netten Effekten à la "Minecraft" und mit informativen und amüsanten Animationen mithilfe von Knete. Auch Drohnenaufnahmen kommen zum Einsatz. Das mag auch ein wenig darüber hinwegtäuschen, dass die Reise diesmal nicht so weit, die Abenteuer manchmal nicht ganz so gefährlich und die besuchten Orte vielleicht nicht ganz so beeindruckend sind wie in den ersten beiden Kinofilmen. Aber trotzdem bietet der Streifen das, wofür Checker Tobi mittlerweile steht: Gewohnt gute und lehrreiche Unterhaltung, zu deren Kinobesuch die Kinder ihre Eltern nicht zwingen müssen, im Gegenteil. Und wer sich mehr Action und mehr von Marina gewünscht hätte, kann sich schon auf Kinofilm 4 freuen - geplant ist der angeblich für Ende 2027, das Thema soll Feuer sein und Checkerin Marina einen deutlich größeren Anteil daran haben.

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