"Der Astronaut": Traumstart für Sandra Hüller an den Kinokassen

Traumstart für Sandra Hüller an den nordamerikanischen Kinokassen. "Der Astronaut - Project Hail Mary" kommt beim Kinopublikum ganz hervorragend an - und spielt über 80 Millionen US-Dollar ein.
von  (lau/spot)
Sandra Hüller und Ryan Gosling in "Der Astronaut - Project Hail Mary".
Sandra Hüller und Ryan Gosling in "Der Astronaut - Project Hail Mary". © Jonathan Olley/Amazon Content Services LLC. All Rights Reserved

Sandra Hüllers (47) erste bedeutende Hollywood-Rolle ist zu einem großen Erfolg geworden. Die Science-Fiction-Komödie "Der Astronaut - Project Hail Mary", in der Hüller neben Megastar Ryan Gosling (45) spielt, hat zum Start an den nordamerikanischen Kinokassen rund 80,6 Millionen US-Dollar eingespielt. Das berichtet der "Hollywood Reporter". Damit hat sich die spannende Besetzung und die Idee, die deutsche Charakterdarstellerin auf der Leinwand mit dem ursprünglich aus Kanada stammenden Sunnyboy Gosling zu kombinieren, bezahlt gemacht.

Publikum und Kritik begeistert

Vor dem Startwochenende wurde lediglich mit einem Debüt irgendwo zwischen 50 und 60 Millionen US-Dollar Einspielergebnis gerechnet. Doch "Project Hail Mary" schneidet bislang sowohl bei Publikum als auch Kritik hervorragend ab. So steht der Sci-Fi-Titel der Regisseure Phil Lord (50) und Chris Miller (50) etwa auf der Kritiken-Sammelseite "Rotten Tomatoes" am Montagmorgen bei einem exzellenten Score von 95 Prozent positiver Kritiken. Auch die Publikumswertung fällt mit 96 Prozent positiver Kritiken hervorragend aus.

"Der Astronaut" weltweit erfolgreich

"Der Astronaut - Project Hail Mary" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Autor Andy Weir (53), der bereits die Vorlage zu "Der Marsianer - Rettet Mark Watney" mit Matt Damon (55) in der Hauptrolle verfasst hatte. Hüller spielt die Figur Eva Stratt, eine strenge ESA-Mitarbeiterin, die auf der Erde versucht, eine komplexe Raumfahrtmission zu einem anderen Stern zu organisieren. Ziel ist nicht weniger als die Rettung unserer Sonne - und damit auch die Rettung allen Lebens auf der Erde. Gosling verkörpert den Molekularbiogen Ryland Grace, der eher unfreiwillig zum Astronauten und potenziellen Weltretter wird und in allerlei kosmische Abenteuer verwickelt wird.

Auch international schneidet die Produktion der Amazon MGM Studios hervorragend ab. So kam hier nochmals ein Einspielergebnis von 60,4 Millionen US-Dollar hinzu - für ein Gesamtergebnis von 141 Millionen Dollar weltweit. Gekostet haben soll "Der Astronaut" um die 200 Millionen US-Dollar - vor Marketing und ähnlichen Ausgaben.

Seltener Erfolg für einen Nicht-Franchise Film

Nur wenige Filme, die nicht eine Fortsetzung oder Teil eines größeren Franchises sind, haben seit dem Ende der Corona-Pandemie an den nordamerikanischen Kinokassen ähnlich gut performt. So knackte etwa Christopher Nolans (55) "Oppenheimer" am US-Startwochenende ebenfalls die Grenze von 80 Millionen Dollar Einspielergebnis. Der Horrorfilm "Wir" von Jordan Peele (47) spielte 71 Millionen Dollar ein. "F1" mit Brad Pitt (62) in der Hauptrolle und das Liebesdrama "Nur noch ein einziges Mal" kamen über die Schwelle von 50 Millionen Dollar am nordamerikanischen Startwochenende.

Sandra Hüller stand indes schon für einen zweiten großen Hollywood-Titel vor den Kameras. In der Komödie "Digger" von Alejandro G. Iñárritu (62) spielt sie an der Seite von Tom Cruise (63) Der Film soll am 2. Oktober 2026 in die Kinos kommen.

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