David Garrett verkörpert Violin-Legende Paganini

Der gegenwärtig erfolgreichste Violin-Solist David Garrett schlüpft ab dem 31. Oktober in die Rolle des Mannes, der die Violine erst zu einem Solisten-Instrument machte.
| (spk/spot)
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Berlin - David Garrett ist der erfolgreichste Crossover-Violin-Star der Gegenwart. Jetzt traute er sich auf ein vollkommen neues Terrain: Er übernahm die Hauptrolle im Film "Der Teufelsgeiger", der am 31. Oktober in die Kinos kommt. Diese passt wie die Faust aufs Auge, denn er verkörpert die Violin-Legende Nicolò Paganini. Wie Garrett heute, wurde Paganini vor etwa 200 Jahren von seinen Fans vergöttert. Auch die Beziehung zum anderen Geschlecht soll ähnlich gewesen sein.

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Für ihn persönlich ist der Film "ein Herzblutprojekt", erklärt er der "Gala". Denn die Geschichte Paganinis, des Mannes, der die Geige zu einem Solisten-Instrument machte, zeigt einige Parallelen zu seinem eigenen Leben: Von beiden wurde schon im jungen Alter viel gefordert. Beide reiften vom Wunderkind zum Welt-Star. Doch während sich Paganini zwischen falschen Freunden, umwerfenden Gefühlen und harten Drogen verlor, lernte Garrett mit all dem Ruhm umzugehen.

Bei dem Projekt outet sich der Wahl-Berliner als wahres Multitalent: Er überarbeitete die Musik, schrieb das Drehbuch mit, übernahm die Hauptrolle und spielte natürlich alle Stücke selbst. Als kleiner Junge brachte ihn die Musik des Italieners noch zum Weinen. Doch Aufgeben war keine Option. "Diese Stücke muss man spielen können", meint er. "Nur wer Paganini technisch beherrscht, kann auftreten, ohne dabei an Musik denken zu müssen."

Der Film war ein Traum für ihn, aber seine Zeit investiert der gebürtige Aachener von nun an wieder in die Musik. "Einmal im Leben ist genug", erwidert er auf die Frage ob man ihn von nun an häufiger in Filmen sehen werde.

Seine virtuosen Interpretationen von Brahms und Beethoven sind genauso beliebt, wie die Klassikversionen von Stücken der Rock und Pop-Bands wie Nirvana oder Queen. Er lebt für den Beruf und seine Zeit verbringt er eher in Hotels als zu Hause. Die Freizeit teilt er meist mit seinem Team. Das ist seine "Familie", sagt er.

An eine richtige Familie denkt der Frauen-Schwarm noch nicht: "Ich habe doch meine Job-Family on the road. Wenn ich noch eine richtige dazu hätte, wäre das momentan ein bisschen zu viel." Aufatmen in der Damenwelt, der gutaussehende Violin-Rock-Star ist noch zu haben!

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