Betreiber fordern: Angela Merkel soll Kinos an Ostern wieder öffnen

Mehrere Kino- und Verleihverbände haben sich direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Die Lichtspielhäuser sollen an Ostern wieder öffnen dürfen.
| (wue/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Die Kinos sollen möglichst bald wieder aufmachen
Die Kinos sollen möglichst bald wieder aufmachen © Media Whalestock/Shutterstock.com

Die Projektoren sollen wieder anlaufen: In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (66), Kanzleramtschef Helge Braun (48) und sämtliche Ministerpräsidenten bemühen sich mehrere Verleih- und Kinoverbände um die Öffnung der deutschen Lichtspielhäuser an Ostern 2021. Sie betonen in einer Pressemitteilung "die Notwendigkeit einer baldigen, konkreten Öffnungsperspektive, um die enormen Schäden nicht noch weiter anwachsen zu lassen".

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Es sei Zeit, "dass das kulturelle Leben nach Deutschland zurückkehrt, auch wenn die Pandemie noch nicht überwunden ist", heißt es von Seiten der Gilde deutscher Filmkunsttheater (AG Kino), des Verbands unabhängiger Filmverleiher (AG Verleih), des Bundesverbands kommunale Filmarbeit (BkF), des Hauptverbands Deutscher Filmtheater (HDF Kino) und des Verbands der Filmverleiher (VdF).

Perspektive benötigt

Die Kino- und Filmwirtschaft sei "wirtschaftlich besonders stark betroffen" und benötige "eine Perspektive, um wieder Fuß zu fassen". Insofern die "positive Entwicklung des Infektionsgeschehens" sich weiterhin fortsetze "und die Pandemie auch mit Mutationen beherrschbar bleibt, plädieren die Kinos für einen Wiedereröffnungstermin zu Ostern".

Man setze sich für eine "bundesweit einheitlich terminierte Eröffnungsstrategie" ein. Auch eine Benachteiligung der Filmtheater werde befürchtet, obwohl "Kulturstätten wie auch die Kinos mit fest installierten Sitzplätzen und Lüftungsanlagen sowie bewährten Hygienekonzepten und einer funktionierenden Kontaktverfolgung als vergleichsweise besonders sicher gelten".

Daher sei es unter anderem auch rechtlich fragwürdig, "wenn Handel und Gastronomie vor den Kulturorten öffnen dürften". Zudem sei es wichtig, eine Wiedereröffnung nicht etwa an einen regionalen Inzidenzwert - von lokalen Ausbrüchen abgesehen - zu koppeln. Am 10. Februar werden Bund und Länder wieder über die Corona-Lage beraten. Laut Medienberichten ist eine Lockdown-Verlängerung bis vorerst Anfang März abzusehen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren