Baby Yoda gegen Hermann Göring: Die Kinotipps im Mai
Vielfältiger könnte das Kinoangebot wohl nicht sein im Mai. Eine mit Hollywoodstars gespickte Krimi-Fantasy-Komödie, basierend auf der gleichnamigen deutschen Romanvorlage "Glennkill: Ein Schafskrimi". Mit "Nürnberg" eine ebenfalls internationale Produktion über die deutschen Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs, in der sich Russell Crowe (62) als Hermann Göring zu verantworten hat. Und das erste "Star Wars"-Abenteuer auf der Leinwand seit rund sieben Jahren - dem ungleichen wie liebenswerten Duo "The Mandalorian and Grogu" sei Dank.
"Nürnberg", 7. Mai
Nürnberg im Jahr 1945: Zwischen den Trümmern der zerbombten Stadt wird dem US-Militärpsychiater Dr. Douglas M. Kelley (Rami Malek, 44) eine heikle Aufgabe übertragen. Vor Beginn der Nürnberger Prozesse soll er die gefangen genommenen Schlüsselfiguren des nationalsozialistischen Regimes psychologisch begutachten. Zu seinen Probanden zählt auch der einstige Reichsmarschall Hermann Göring (Crowe). Nach einem von Machtdemonstrationen geprägten Auftakt schafft es Kelley schließlich, eine Vertrauensbasis herzustellen und tiefer in das Innenleben des Angeklagten vorzudringen. Doch je weiter die Verhandlungen im Gerichtssaal fortschreiten, desto mehr gerät die professionelle Grenze zwischen Arzt und Patient ins Wanken.
Einschätzung:
Die große Frage, an der wohl auch über Erfolg oder Misserfolg des Dramas "Nürnberg" von Regisseur James Vanderbilt (50) entschieden wird: Schafft es Russell Crowe, das Nazi-Scheusal Hermann Göring überzeugend darzustellen? Das schauspielerische Talent dafür hat der Oscarpreisträger, ohne Zweifel. Optimistisch stimmen in dieser Hinsicht bereits erste Kritikerstimmen aus den USA, die vor allem Crowes Darbietung hervorheben und zugleich betonen, dass es sich bei "Nürnberg" um einen erzählerisch sehr klassischen Film handelt - was wahrlich nicht als negativer Punkt verstanden werden sollte.
"Glennkill: Ein Schafskrimi", 14. Mai
Jeden Abend greift Schäfer George (Hugh Jackman, 57) zum Krimi-Buch und trägt seinen Schafen Geschichte um Geschichte vor - im festen Glauben, dass sie ohnehin nichts verstehen. Als jedoch ein rätselhafter Zwischenfall die ländliche Idylle der Farm erschüttert, dämmert den wolligen Zuhörern: Jetzt sind sie selbst als Detektive gefragt. Entschlossen verfolgen sie die Hinweise, nehmen die zweibeinigen Dorfbewohner unter die Lupe und zeigen, dass Spürsinn und Kombinationsgabe keineswegs eine Frage der Spezies sind.
Einschätzung:
"Ein Schweinchen namens Babe" trifft "Miss Marple" - oder in diesem Fall wohl eher "Mäh Marple": "Glennkill: Ein Schafskrimi" wartet zwar unter anderem mit den Hollywoodstars Hugh Jackman und Emma Thompson (67) auf (von den unzähligen Stars, die den Tieren ihre Stimme leihen, mal ganz zu schweigen), die Romanvorlage stammt aber von der deutschen Schriftstellerin Leonie Swann (51). Auch deren 2005 erschienenes Buch konnte sich außerhalb von Deutschland etablieren und wurde in über 30 Sprachen übersetzt - und schafft es nun auf die Leinwand. Für tierliebe Krimifans ein
"The Mandalorian and Grogu", 20. Mai
Der frühere Einzelgänger und Kopfgeldjäger Din Djarin aka "The Mandalorian" (Pedro Pascal, 51) hat Grogu wieder an seiner Seite und zieht gemeinsam mit dem kleinen, machtbegabten Wesen weiter durch die Weiten der "Star Wars"-Galaxis. Auf ihrem Weg begegnen die beiden vertrauten Weggefährten ebenso wie bislang unbekannten Gegnern. Parallel dazu ringt die Neue Republik darum, die finsteren Schatten der galaktischen Vergangenheit endgültig hinter sich zu lassen.
Einschätzung:
Wie auch in der weit, weit entfernten Galaxis die Zeit vergeht: "The Mandalorian and Grogu" ist die erste Kinoproduktion aus dem Franchise seit "Der Aufstieg Skywalkers" aus dem Jahr 2019. Nach sieben Jahren wird es selbst manch einem verdrossenen Hobby-Jedi nach neuen Abenteuern aus dem "Star Wars"-Universum dürsten. Zumal mit Mando und Grogu, die bislang nur im Serienformat gemeinsame Sache machen durften, das womöglich beliebteste Mensch-Alien-Duo aus "Star Wars" seit Han und Chewie die Leinwand erobert.
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