Als erstes Biopic überhaupt: "Michael" knackt Milliarden-Marke
Erst kürzlich löste "Michael" als erfolgreichste filmische Musikerbiografie "Bohemian Rhapsody" über Freddie Mercury und Queen ab. Nun hat das Kinoporträt von Michael Jackson (1958-2009) einen besonderen Meilenstein aufgestellt. Laut dem Branchenmagazin "Variety" ist "Michael" nun das erste Biopic überhaupt, das über eine Milliarde US-Dollar an den weltweiten Kinokassen einspielte.
Seit dem Kinostart Ende April dieses Jahres hat "Michael" laut "Variety" 1,1 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Etwa 371 Millionen entfielen auf den heimischen US-Markt. Der Rest der Welt steuerte rund 630 Mio. Dollar bei.
Michael Jackson überholt Robert Oppenheimer
Den bisherigen Rekord für einen Film über eine historische Persönlichkeit hielt "Oppenheimer". Christopher Nolans (55) Porträt des "Vaters der Atombombe" Robert Oppenheimer (1904-1967) kratzte 2023 nur an der Milliardenmarke. Der Oscar-Abräumer spielte vor drei Jahren global 975 Millionen US-Dollar ein.
"Michael" ist dieses Jahr erst der zweite Film, der einen zehnstelligen Dollar-Umsatz schafft. Dieses Kunststück gelang 2026 nur dem "Super Mario Galaxy Film". Die ebenfalls im April angelaufene Videospieladaption spielte bisher 1,8 Milliarden Dollar ein.
"Toy Story 5" könnte schon bald der dritte Teilnehmer dieses exklusiven Clubs sein. Der Animationsfilm setzte bereits 875 Millionen Dollar um, obwohl er noch nicht in allen Ländern gestartet ist. In Deutschland läuft er am 23. Juli an.
"Michael" war mit der Hypothek schwacher Kritiken angetreten. Für einen Skandal sorgte im Vorfeld etwa die Tatsache, dass der Film die Missbrauchsvorwürfe um den King of Pop aussparte.
Doch schon zum Auftakt stellte das Biopic, in dem Jaafar Jackson seinen berühmten Onkel verkörpert, einen Rekord auf. Mit 97 Millionen Dollar pulverisierte man in den USA den Startrekord für ein Musiker-Porträt. Den hatte 2015 "Straight Outta Compton" über die Hip-Hop-Band NWA aufgestellt (60 Mio.)
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