007-Autor bestätigt: Neuer Bond soll bereits gefunden sein

Der neue Darsteller für die Rolle des James Bond wurde offenbar gefunden. Das behauptet zumindest Steven Knight (67) in Ansätzen, der das Drehbuch zum kommenden 007-Film verfasst. Knight war zu Gast in der Radiosendung "Today" auf BBC Radio 4 und wurde dort gefragt, ob er sein Skript bereits mit Kenntnis des besetzten Schauspielers geschrieben habe oder auf Basis seines bisherigen Verständnisses über die neue Ausrichtung der Figur.
"Es ist ein bisschen von beidem", sagte er im Interview am Dienstag. "Es macht das Leben zwar ein bisschen einfacher, wenn man weiß, wer diese Person ist, aber man muss ja die Figur schreiben, nicht den Schauspieler." Auf die Nachfrage, wann er genau erfahren habe, wer Daniel Craig (58) als britischer Geheimagent nachfolgen werde, wich Knight aus und verwies auf seine vorherige Antwort.
Der Autor ist sich der Verantwortung bewusst
Knight ergänzte, er versuche, die wachsende öffentliche Aufmerksamkeit für den kommenden Bond-Film bewusst auszublenden. "Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass es sich anfühlt, als würde ich meine Pflicht für König und Vaterland erfüllen. Wenn man ein britischer Autor ist, muss man das einfach tun."
Knight betonte zudem die Besonderheit der Bond-Reihe: "Das Besondere an Bond ist, dass es ein eigenes Universum und ein eigenes Franchise ist. Natürlich muss man die Geschichte weiterentwickeln, aber ich liebe es, wo sie steht. Ich liebe es, dass sie britisch ist und nicht zu DC oder Marvel gehört." Der Film wird der erste sein, seit die langjährige Produzentin Barbara Broccoli (66) die Kontrolle über das Franchise an Amazon abgegeben hat.
Gary Oldman drückt Jack Lowden die Daumen
Die Äußerungen folgten, kurz nachdem Gary Oldman (68) bekanntgegeben hatte, dass die Produzenten bereits eine Entscheidung über den nächsten James Bond getroffen hätten. Ende letzter Woche sprach sich der Oscarpreisträger in der "Morning Show" für seinen "Slow Horses"-Kollegen Jack Lowden (36) aus, der in den vergangenen Wochen bei Wettanbietern zum Favoriten für die Rolle avancierte. "Es wird gemunkelt, dass er auf der Shortlist steht", sagte Oldman über den schottischen Schauspieler.
"Wir werden es ziemlich bald erfahren, oder? Denn sie haben einen ausgewählt. Sie haben ihre Wahl getroffen, sie haben es nur noch nicht bekannt gegeben. Ich drücke Jack also die Daumen." Zu den weiteren Kandidaten, die für die Rolle gehandelt werden, zählen Jack Barton (31), Callum Turner (36), Aaron Taylor-Johnson (36) und Jacob Elordi (29).
Sie spricht sich gegen die berühmten Favoriten aus
Im Juni erklärte die Casting-Direktorin Debbie McWilliams in einem Interview mit "The Independent", es sei "absolut unerlässlich, dass Bond mysteriös bleibt". McWilliams, die bereits bei der Besetzung früherer Bond-Darsteller wie Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig mitwirkte, betonte: "Ich möchte Elordi, Turner und Co. nicht als Bond sehen, weil wir mittlerweile so viel über sie wissen. Wir wollen so wenig wie möglich über ihr Privatleben wissen, denn genau das macht Spione aus."
Sie fügte hinzu: "Wir müssen nicht wissen, wo er einkaufen geht, wer seine Eltern sind oder wo er wohnt. Er hat die Erlaubnis zu töten, und wir müssen glauben, dass er dazu in der Lage ist. Wenn man das nicht tut, hat man das Publikum verloren."