Intendanten fordern Rücknahme der Corona-Maßnahmen

Die Intendanten bayerischer Bühnen fordern Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einem offenen Brief auf, verschärfte Corona-Auflagen für Theater zurückzunehmen. "Bisher hat es keine nachweisliche Infektion durch einen Theaterbesuch gegeben", heißt es in dem Brief vom Freitag, den unter anderen der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, Kammerspiel-Chefin Barbara Mundel und die Intendanten der Staatstheater in Nürnberg und Augsburg, Jens Daniel Herzog und André Bücker, unterschrieben haben.
| dpa
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Passanten sitzen auf der Treppe vor der Bayerischen Staatsoper.
Passanten sitzen auf der Treppe vor der Bayerischen Staatsoper. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München/Regensburg

"Darum insistieren wir, auch bei einem hohen Inzidenzwert von 100 oder mehr unseren Spielbetrieb mit 200 beziehungsweise 500 Zuschauern aufrecht erhalten zu dürfen", fordern die Theaterchefs. "Alles andere käme einem zweiten Lockdown gleich und bedeutet eine Existenzbedrohung für alle Bühnen in Bayern."

Ab einem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen springt die Corona-Ampel in Bayern neuerdings auf "dunkelrot". Dann sind Veranstaltungen aller Art - mit Ausnahme von Gottesdiensten und Demonstrationen - auf 50 Menschen begrenzt.

Auch der bayerische Landesverband im Deutschen Bühnenverein forderte die Staatsregierung auf, die Vorschriften zurückzunehmen.

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