Grammy-Akademie will mehr Vielfalt bei Mitgliedern

Die Recording Academy geht mit der Zeit: In der Jury werden zukünftig zur Hälfte Frauen und zu einem Drittel Mitglieder unterrepräsentierter ethnischer Gruppen ihre Stimme abgeben können.
| dpa
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Ein Grammy Award.
Paul Buck/EPA/dpa/dpa Ein Grammy Award.

Los Angeles - Rund eine Woche nach der Oscar-Akademie hat auch die für die Grammys verantwortliche Recording Academy neue Mitglieder eingeladen und dabei einen Fokus auf Vielfalt gelegt.

Von den mehr als 2300 eingeladenen Musikern und Mitarbeitern der Musikindustrie seien rund die Hälfte weiblich, rund ein Drittel gehöre unterrepräsentierten ethnischen Gruppen an, teilte die Recording Academy am Donnerstag in Los Angeles mit.

Die Eingeladenen haben nun bis zum 15. September Zeit zuzusagen, bevor sie dann über die Vergabe der nächsten Grammys abstimmen können, die für den 31. Januar 2021 in Los Angeles geplant ist. Die Grammys gelten als bedeutendste Musikpreise der Welt. Von den derzeit rund 13.000 Mitgliedern sind nach Angaben der Recording Academy je rund ein Viertel weiblich und gehören unterrepräsentierten ethnischen Gruppen an.

Anfang Juli hatte bereits die Oscar-Akademie angekündigt, 819 neue Mitglieder einladen zu wollen - 45 Prozent davon weiblich, gut ein Drittel aus unterrepräsentierten ethnischen Gruppen. Beide Vereinigungen waren zuvor heftig für zu wenig Diversität kritisiert worden.

© dpa-infocom, dpa:200710-99-742133/3

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