Für Regula Venske ist Religion wichtig

Regula Venske pflegt eine eigene Sicht auch auf Konsensthemen. Sie fühlt sich aber auch von Religion angesprochen und ist wieder in die Evangelisch-Lutherische Kirche eingetreten.
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Regula Venske ist wieder in die Evangelisch-Lutherische Kirche eingetreten.
Daniel Reinhardt/dpa/dpa Regula Venske ist wieder in die Evangelisch-Lutherische Kirche eingetreten.

Hamburg - Die Schriftstellerin Regula Venske (64, "Ein allzu leichter Tod") fühlt sich von Religion angesprochen - und ist deshalb nach Jahren wieder in die Evangelisch-Lutherische Kirche eingetreten.

"Es ist Teil meiner Lebensgeschichte und fühlt sich richtig an", sagte Venske, die seit 2017 auch Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland ist, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Die preisgekrönte Autorin von Kriminalromanen, Jugend- und Sachbüchern erklärte: "Mit 16 las ich Sartre, als ich mit Grippe im Bett lag. Nach einem Fiebertraum wachte ich auf und dachte, es gibt keinen Gott." Doch obwohl eine aufgeklärt-intellektuelle Weltsicht es ihr eigentlich verboten habe und ihr zudem einige Kirchenvertreter bigott vorgekommen seien, sei eine Sehnsucht geblieben, erinnerte sich die Autorin. So habe besonders die wunderschöne Kirchenmusik von Bach sie bei Konzertbesuchen zu Tränen gerührt.

Inzwischen sei ihr wichtig, "dass man sich nicht nur über Vernunft definiert. Der Mensch ist komplexer", resümierte Venske. Auch ein gewisses Maß an Demut, das der Glaube mit sich bringe, täte dem Menschen gut. Bei alledem bezeichne sie sich aber immer noch als Agnostikerin.

Am 12. Juni feiert Regula Venske ihren 65. Geburtstag.

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