Film: Jan Ole Gerster

Der Stern des Jahres in der Kategorie  "Film" geht an Jan Ole Gerster.
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Könnte Berlin magischer sein als in Schwarz-Weiß? Könnte eine Generation der ewig Jungen ein ratloseres, staunenderes, sympathischeres Gesicht bekommen als das von Tom Schilling (Foto)? Und wann hat man zuletzt einen deutschen Film gesehen, der so stoisch irrwitzig, leise melancholisch vom großen Ungewissen, sprich, dem Leben erzählt?

Jan Ole Gerster hat in „Oh Boy“ vieles, vielleicht alles richtig gemacht. Sein Debütfilm, der beim Filmfest München seine Premiere hatte, folgt dem Drifter Niko einen Tag und eine Nacht lang durch Berlin, lässt ihn verquere Typen treffen, darunter ein paar ältere Semester, die dem jungen Helden, merkwürdig genug, am nächsten sind. Eine Tasse Kaffee will Niko und bekommt sie nirgends. Koffein, das brauchen wir alle, das deutsche Kino sowieso, und Jan Ole Gerster hat uns alle aufgeputscht mit diesem traumwandlerisch schönen Film.

 

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