Der Menschenfreund: Dauerausstellung für James Loeb

Terrrakotta-Männlein beim Brotbacken, grotesk-frivole Schauspieler-Masken oder Täubchen, Löwen und musizierende Eroten: Raimund Wünsche ehrt James Loeb mit einer Dauerausstellung.
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Terrrakotta-Männlein beim Brotbacken, grotesk-frivole Schauspieler-Masken oder Täubchen, Löwen und musizierende Eroten: Raimund Wünsche ehrt James Loeb mit einer Dauerausstellung.

Nicht der Olymp der Götter und Helden war für ihn das Begeisterungswürdigste an der Antike, sondern eine eher volkstümliche Spielzeugwelt: Ob Terrrakotta-Männlein beim Brotbacken, grotesk-frivole Schauspieler-Masken oder Täubchen, Löwen und musizierende Eroten – James Loeb (1867 bis 1933) liebte Kleinplastiken, die Figuren und Szenen des Alltags darstellten. Jetzt ehrt ihn Raimund Wünsche, Direktor der Glyptothek und Antikensammlungen, mit einer Dauerausstellung unter dem Titel „James Loeb – Antikensammler, Mäzen und Philantrop“.

Der Amerikaner deutsch-jüdischer Herkunft war seit seinem Ausstieg aus dem väterlichen Bankhaus Privatier – und sammelte, was ihm „am meisten Spaß machte“. Und verfügte, dass seine Kollektion nach seinem Tod den Antikensammlungen vermacht würde. Darüber hinaus tat er mit seinem Geld, stets im Stillen, viel Gutes: Er unterstützte den Bau von Krankenhäusern und von Münchens erster Psychiatrischer Klinik. Der kurzweilige Katalog lässt den generösen Antiken- und Menschenfreund noch einmal lebendig werden.

Roberta De Righi

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