Das hektische Leben eines Starfotografen

Das 61. Filmfestival von Cannes: Wim Wenders ist mit „The Palermo Shooting“ im Wettbewerb um die goldene Palme. Wenders drehte erstmals in seiner Heimatstadt Düsseldorf und seit 15 Jahren wieder in Deutschland.
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Das 61. Filmfestival von Cannes: Wim Wenders ist mit „The Palermo Shooting“ im Wettbewerb um die goldene Palme. Wenders drehte erstmals in seiner Heimatstadt Düsseldorf und seit 15 Jahren wieder in Deutschland.

Deutschland ist beim 61. Internationalen Filmfestival Cannes (14. bis 25. Mai) im Wettbewerb mit Wim Wenders’ „The Palermo Shooting“ über das hektische Leben eines Starfotografen vertreten. Das gab Cannes-Chef Thierry Frémaux am Mittwoch in Paris bekannt. Wenders drehte erstmals in seiner Heimatstadt Düsseldorf und seit 15 Jahren wieder in Deutschland. 1984 hatte er mit seinem US-Roadmovie „Paris, Texas“ die Goldene Palme gewonnen.

Weitere prominente Preisträger im Wettbewerb: In Clint Eastwoods „Changeling“ spielen John Malkovich und Angelina Jolie die Hauptrollen. Der Amerikaner Steven Soderbergh („Sex, Lügen und Videos“) ist mit dem zweiteiligen, insgesamt vierstündigen Biopic „Che“ über den argentinischen Rebellen Che Guevara dabei. Bereits zwei Goldene Palmen haben die belgischen Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne („Rosetta“, „Der Sohn“) gewonnen, die mit „Le silence de Lorna“ wiederkommen. Im Vorjahr schaffte es kein Italiener in den Wettbewerb, heuer sind es zwei: Nachwuchsregisseur Matteo Garrone mit „Gomorra“ über die Macht der Mafia und Paolo Sorrentino mit „Il Divo“. Aus Frankreich diesmal nur zwei Beiträge: Arnaud Desplechins „Un conte de Noël“, eine Familiengeschichte mit Catherine Deneuve, und Philippe Garrels „La Frontière de l’aube“.

Eric Khoo aus Singapur zeigt „My Magic“ und Jia Zhang-Ke, der aufsteigende Stern am chinesischen Filmhimmel, „24 City“. Seit 25 Jahren istmit Brillante Mendozas „Serbis“ wieder ein philippinischer Beitrag dabei. Insgesamt wurden 4 025 Produktionen eingereicht. Der Eröffnungsfilm ist noch nicht bekannt. Außer Konkurrenz laufen „Vicky Christina Barcelona“ von Woody Allen, „Maradona“ von Emir Kusturica sowie „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ von Steven Spielberg, die vierte Episode der Indiana-Jones-Saga.

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