Wenn schon, dann extrem: "Carmen" bei den Salzburger Festspielen
Kritik
Wenn schon, dann extrem: "Carmen" bei den Salzburger Festspielen
Teodor Currentzis hat Bizets "Carmen" radikal gekrempelt: Rezitative und Dialoge fehlen, die Oper wirkt wie ein durchkomponiertes, düsteres Musikdrama. Asmik Grigorian wurde für ihre impulsive Darstellung gefeiert, die Inszenierung von Gabriela Carrizo und die extremen Tempi spalteten jedoch das Publikum.
| Walter WeidringerNicht merken