Gärtnerplatztheater öffnet mit drei Premieren

Hygienekonzepte, Testungen, Premieren in schneller Taktung: Was das Gärtnerplatztheater im März und April plant.
| Robert Braunmüller
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Im Rauch sieht die Wahrsagerin (Anna Agathonos) in "Das Medium" nicht nur den Spielplan für März und April, sondern auch die kommenden Inzidenzwerte, Impfpläne, Kanzlerkandidaturen und das Ergebnis der Bundestagswahl im Herbst.
Im Rauch sieht die Wahrsagerin (Anna Agathonos) in "Das Medium" nicht nur den Spielplan für März und April, sondern auch die kommenden Inzidenzwerte, Impfpläne, Kanzlerkandidaturen und das Ergebnis der Bundestagswahl im Herbst. © Marie-Laure Briane

München - Nach fast fünf Monaten Schließung will das Staatstheater am Gärtnerplatz am 26. März wieder öffnen. Der neue Spielplan sieht drei Premieren in rascher Folge vor - darunter das Musical "Non(n)sens" sowie Ende April die bereits letztes Jahr geplante Uraufführung der Oper "Schuberts Reise nach Atzenbrugg" von Johanna Doderer.

Testungen vor den Vorstellungen: Staatstheater suchen gemeinsame Regelung

Ein Hygienekonzept sorge für größtmögliche Sicherheit, so das Theater in einer Mitteilung. "Diese Maßnahmen werden ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 durch tagesaktuelle Schnelltests ergänzt, die vor Einlass in das Theater nachgewiesen werden müssen", heißt es.

Ob Testungen - wie es das Volkstheater angekündigt hat - unmittelbar vor den Vorstellungen durchgeführt werden, ist offen. Die Staatstheater wollen dies gemeinsam regeln.

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Details sollen vor Beginn des Vorverkaufs bekannt gegeben werden, der am 22. März um 10 Uhr beginnt.

"Das Medium": Zugelassen sind 45 Zuschauer

Als erste Vorstellung will das Gärtnerplatztheater am Freitag, den 26. März die Premiere von Gian Carlo Menottis Kammeroper "Das Medium" auf der Studiobühne zeigen. Zugelassen sind 45 Zuschauer. Maximilian Berling wird das Stück über Scharlatanerie, Zynismus und psychische Abgründe inszenieren.

Am 31. März folgt die Premiere des Broadway-Hits "Non(n)sens" von Dan Goggin in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger. Die himmlische Komödie - gewissermaßen der Vorläufer von "Sister Act" - kam 1985 in New York heraus und wurde dort neun Jahre am Stück gespielt.

Gärtnerplatztheater: Bange Blicke auf die 7-Tage-Inzidenz

Im Gärtnerplatztheater darf nach den neuen Regeln vor 212 Zuschauern gespielt werden. Zum Repertoire im April zählen Vorstellungen des Balletts "La Strada" von Marco Goecke, Rossinis "La Cenerentola", das Konzert "Straus & Strauss & Co." sowie das Primadonnen-Programm, das am Samstag gestreamt wurde.

Und was passiert, wenn die Inzidenz über 100 steigt? Dann kann das Theater seinen schönen Spielplan wieder wegwerfen und neu planen.


Karten für die Zeit vom 26. März bis 30. April 2021 ab 22. März nur telefonisch (089/21851960) oder unter www.gaertnerplatztheater.de.

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