Interview

Ex-Kulturreferent Nida-Rümelin warnt im Kammerspiele-Streit: "Kulturpolitik darf sich nicht entmachten“

Der frühere Münchner Kulturreferent Julian Nida‑Rümelin über seine Erfahrungen mit der Nichtverlängerung von Dieter Dorn vor 25 Jahren, Gründe für eine zeitliche Begrenzung von Intendanzen, die Stellschrauben der Kulturpolitik und seine Kritik an Gesinnungsprüfungen.
Robert Braunmüller
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Julian Nida-Rümelin wurde 1954 in München geboren. Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig Maximilians Universität. Selbst aus einer Münchner Künstlerfamilie stammend, wechselte er für fünf Jahre in die Kulturpolitik, zunächst als Münchner Kulturreferent (1998-2000), dann in die Bundesregierung als Kulturstaatsminister (2001-2002).
Julian Nida-Rümelin wurde 1954 in München geboren. Er war bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig Maximilians Universität. Selbst aus einer Münchner Künstlerfamilie stammend, wechselte er für fünf Jahre in die Kulturpolitik, zunächst als Münchner Kulturreferent (1998-2000), dann in die Bundesregierung als Kulturstaatsminister (2001-2002). © imago stock&people
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