Neuer Roman angekündigt: Eine riesengroße Überraschung von John Irving

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Vor zwei Jahren erschien John Irvings 15. Roman „Der letzte Sessellift“, eine Familiensaga über einen Drehbuchautor und natürlich ein Plädoyer für queere Lebensentwürfe. Der über tausend Seiten starke Roman wurde auch als das letzte Werk des 1942 geborenen amerikanischen Bestsellerautors ("Garp und wie er die Welt sah") vermarktet.
Aber in der Kunst folgt auf den Rücktritt schnell das Comeback. Wie der Diogenes Verlag mitteilt, erscheint am 19. November Irvings neues Buch „Königin Esther“, in dem „ein unerfahrener junger Mann von seinen zwei Müttern nach Wien geschickt wird, wo er Vater werden soll“. Angepriesen als „Jahrhundertroman über Identität, Zugehörigkeit und darüber, wie die Weltgeschichte unser Leben prägt“, klingt alles nach klassischen Zutaten für einen Irving-Roman.
Zumindest fast alles. Denn der „ungewohnt kürzere Roman“ des Altmeisters ist nur ein mittlerer Ziegelstein. „Königin Esther“ soll „nur“ 448 Seiten stark sein.
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