Bregenzer Festspiele zeigen Verdis "Rigoletto"

Rund 1600 Menschen sind auf und hinter der Bühne an den Bregenzer Festspielen beteiligt - sie bringen in rund vier Wochen mehr als 80 Veranstaltungen zur Aufführung. Die Höhepunkte: «Rigoletto» und «Don Quichotte».
| dpa
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Hochseiltanz und Ballonflüge sind Teil der Inszenierung.
Felix Kästle/dpa 6 Hochseiltanz und Ballonflüge sind Teil der Inszenierung.
Rigoletto (Vladimir Stoyanov) schwebt heran.
Felix Kästle/dpa 6 Rigoletto (Vladimir Stoyanov) schwebt heran.
Verdis Oper "Rigoletto" wird zum ersten Mal in Bregenz aufgeführt.
Felix Kästle/dpa 6 Verdis Oper "Rigoletto" wird zum ersten Mal in Bregenz aufgeführt.
Rigoletto (Vladimir Stoyanov) verschwindet in einer überdimensionalen Hand.
Felix Kästle/dpa 6 Rigoletto (Vladimir Stoyanov) verschwindet in einer überdimensionalen Hand.
Gilda (Mélissa Petit) und der Herzog von Mantua (Stephen Costello) verlieben sich ineinander.
Felix Kästle/dpa 6 Gilda (Mélissa Petit) und der Herzog von Mantua (Stephen Costello) verlieben sich ineinander.
Der 35 Tonnen schwere Kopf eines Clowns dominiert das Bühnenbild.
Felix Kästle/dpa 6 Der 35 Tonnen schwere Kopf eines Clowns dominiert das Bühnenbild.

Bregenz - Die Bregenzer Festspiele setzen auch in diesem Jahr auf einen großen Namen: Giuseppe Verdis Oper "Rigoletto" soll die Zuschauer an die bekannte Seebühne im Bodensee locken. Das Stück wird nach Angaben der Veranstalter zum ersten Mal bei dem rund vierwöchigen Festival in Bregenz aufgeführt.

Die Wahl sei ihr leichtgefallen, sagte Intendantin Elisabeth Sobotka laut Mitteilung kürzlich. Sie habe sich die Hitliste der Opern angesehen und festgestellt, dass einige der größten Werke des Genres noch nie in Bregenz zu sehen waren - darunter Verdis "Rigoletto" oder auch die Oper "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini, die ab 2021 gespielt wird. Das Spiel auf dem See wechselt alle zwei Jahre.

Eröffnet werden die Bregenzer Festspiele am 17. Juli. Die Premiere von Verdis Oper steht am selben Abend auf dem Programm. Für die Inszenierung ist Philipp Stölzl verantwortlich, der als Theaterregisseur und Filmemacher ("Nordwand") bekannt ist. Er habe bei der Anfrage für Rigoletto am Anfang ein wenig gezögert, sagte Stölz in einem Interview mit der Festspielzeitung. "Denn es ist ein Kammerspiel, oft nur mit zwei Personen auf der Bühne, im Verborgenen, bei Nacht; man könnte es mit nur einer Wand und einer Tür spielen - doch genau darin besteht die Herausforderung, für ein so intimes Stück eine metaphorische Bildwelt zu schaffen, die groß genug ist für den See."

Neben "Rigoletto" wird in diesem Jahr auch "Don Quichotte" von Jules Massenet gezeigt - Premiere ist am 18. Juli im Festspielhaus Bregenz. Insgesamt soll es mehr als 80 Veranstaltungen geben, darunter Schauspiel-Aufführungen und Orchesterkonzerte. Die Bregenzer Festspiele locken mit rund 62 Prozent vor allem deutsche Gäste an. Die anderen Besucher stammen aus Österreich (23 Prozent), der Schweiz und Liechtenstein (13 Prozent) und aus dem restlichen Ausland (2 Prozent).

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