Beethoven dominiert Klassik-Charts

Vor 250 Jahren wurde Ludwig van Beethoven geboren. Die Begeisterung für seine Kompositionen ist nach wie vor ungebrochen. Das spiegelt sich auch in den Klassik-Charts wider.
| dpa
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An Ludwig van Beethoven kommt niemand vorbei.
Herbert Neubauer/apa/dpa/dpa An Ludwig van Beethoven kommt niemand vorbei.

Baden-Baden - Die meisten Veranstaltungen im Beethoven-Jahr wurden coronabedingt abgesagt - in den deutschen Klassikcharts ist der Komponist zu seinem 250. Geburtstag umso mehr präsent.

Vier Alben mit seinen Werken sind unter den Top Fünf, wie GfK Entertainment berichtete. Neu an der Spitze steht eine Einspielung des Tripelkonzertes und der 7. Sinfonie mit den Stargeigern Anne-Sophie Mutter und Yo-Yo Ma sowie dem West-Eastern Divan Orchestra unter dem Dirigenten Daniel Barenboim ("Beethoven: Triple Concerto & Symphony No. 7").

Einzig Tenor Jay Alexander kann mit dem Kirchenlieder-Album "Du meine Seele, singe ..." auf Platz zwei die Beethoven-Dominanz durchbrechen. An dritter Stelle steht der Pianist Igor Levit mit seiner Aufnahme aller Beethoven-Klaviersonaten ("Beethoven: Complete Piano Sonatas"). Das französische Streichquartett Quatuor Ébène hat sämtliche Streichquartette eingespielt ("Beethoven Around The World: The Complete String Quartets") und startet auf dem vierten Platz in die Charts. Fünfter ist der russische Pianist Grigory Sokolov mit Live-Aufnahmen von Beethoven und Brahms ("Beethoven - Brahms (Live)".

Ludwig van Beethoven, einer der weltweit bedeutendsten Komponisten, wurde 1770 in Bonn geboren, er starb 1827 in Wien.

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