Agnes Varda: "Es geht mir nicht ums Geld"

Sie ist eine der letzten Überlebenden der Nouvelle Vague. Agnes Varda dreht auch im hohen Alter weiter ihre Filme.
| dpa
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Agnes Varda kam mit ihrer Tochter Rosalie Varda nach Berlin.
Jörg Carstensen/dpa 6 Agnes Varda kam mit ihrer Tochter Rosalie Varda nach Berlin.
Die 90-jährige Agnes Varda auf der Berlinale.
Jörg Carstensen/dpa 6 Die 90-jährige Agnes Varda auf der Berlinale.
Licht und Schatten: Agnes Varda auf der Berlinale.
Jörg Carstensen/dpa 6 Licht und Schatten: Agnes Varda auf der Berlinale.
Agnes Varda ist mit der Berlinale-Kamera ausgezeichnet worden.
Britta Pedersen/dpa 6 Agnes Varda ist mit der Berlinale-Kamera ausgezeichnet worden.
Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Film-Ikone Agnes Varda.
Britta Pedersen/dpa 6 Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Film-Ikone Agnes Varda.
Roter Teppich und viel Applaus für Agnes Varda.
Britta Pedersen/dpa 6 Roter Teppich und viel Applaus für Agnes Varda.

Berlin - Regisseurin Agnès Varda (90) sieht es lässig, dass ihre Filme keine Kassenschlager sind. "Um ehrlich zu sein, haben meine Filme niemals wirklich Geld eingebracht", sagte die Künstlerin am Mittwoch auf der Berlinale.

Nur "Vogelfrei" habe ein wenig Geld verdient, die anderen Filme seien im Verleih mäßig gelaufen. "Aber meine Filme haben überall auf der Welt ein Echo gefunden."

Auf der Berlinale läuft ihr neuer Film "Varda by Agnès" außer Konkurrenz. Produzentin ist ihre Tochter Rosalie. Diese sei manchmal etwas streng zu ihr und sage, sie solle früh ins Bett gehen, vernünftig essen und auf die Ärzte hören. "Das mag ich gar nicht", sagte Agnès Varda. "Aber davon abgesehen ist sie wirklich sehr nett."

Die in Belgien geborene und in Frankreich aufgewachsene Filmemacherin gewann mit "Vogelfrei" 1985 den Goldenen Löwen von Venedig. Mittlerweile arbeitet die Filmemacherin mit dem Pagenkopf auch als bildende Künstlerin.

Auf dem Berliner Festival wurde sie mit einer Berlinale Kamera geehrt. Das Box Office - also die Einspielergebnisse an den Kinokassen - seien nicht ihre Welt. "Es geht mir nicht ums Geld", sagte Varda. Sie habe ein paar Groupies, Freunde und Follower. Und das sei ein gutes Gefühl. Sie sei jedem dankbar, der ihr helfe, Filme zu machen und zu überleben - "noch ein bisschen länger".

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