Zwist um Tierschutz in Thalkirchen Der Steg bleibt

Die Erklärung: Der Steg ist wegen der brütenden Wasservögel gesperrt. Foto: hu

Der Bezirksausschuss hatte gefordert, dass die Stadt den Steg zur Mini-Insel im Hinterbrühler See entfernt. Dafür gab's eine klare Absage.

 

Thalkirchen - Die Insel ist klein, nur von ein Paar Bäumen und Büschen bewachsen. Aber sie ist ein wertvolles Rückzugs- und vor allem Brutgebiet für Wasservögel. Deswegen wollte der BA den Steg zur Insel demontieren lassen.

Der entsprechende Antrag hatte jedoch beim Baurefeerat keine Chance. Der Steg bleibt, unter anderem, weil die Insel von den städtischen Mitarbeitern gepflegt werden müsse.

Außerdem, so die Mitteilung aus dem Baureferat, werde der Zugang während der Brut- und Pflegezeit (ab März bis Oktober) weiterhin gesperrt. Und: Wegen der geringen Wassertiefe können Hunde auch ohne Steg problemlos auf die Insel gelangen.

In der BA-Sitzung wurde Verwunderung darüber laut, wie die Stadt mit dem Tier- und Naturschutz umgeht: "Das hat uns schon überrascht".

Man hofft jetzt darauf, dass der Leinenzwang für Hunde und das Fütterungsverbot für die Schwäne, Stockenten oder Blässhühner besser kontrolliert werden.

 

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