Zweite Runde des DFB-Pokals Das sagen Runjaic und Eichin zum Würzburg-Los

Ob es nach dem Pokalduell mit den Würzburger Kickers wieder etwas zu feiern gibt? Trainer Kosta Runjaic und Sportchef Thomas Eichin vom TSV 1860. Foto: Lackovic Pressefoto

Der TSV 1860 muss in der Zweiten Runde des DFB-Pokals bei den Würzburger Kickers antreten. Das ergab die Auslosung am Freitagabend. Trainer Kosta Runjaic und Sportchef Thomas Eichin freuen sich auf das Los, wenngleich den Löwen ein kollektiver Wunsch verwehrt geblieben ist.

 

München - Trainer Kosta Runjaic hatte nach dem 2:1-Erstrundenerfolg im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC für die nächste Runde nur einen Wunsch: "Es wäre schön, wenn wir ein Heimspiel hätten", erklärte der 1860-Coach vor der Auslosung des nächsten Löwen-Gegners. Auch Torhüter Jan Zimmermann und Siegtorschütze Karim Matmour hatten nach dem Sieg gegen den KSC ebenfalls davon gesprochen, lieber zuhause vor den eigenen Fans antreten zu wollen.

Es kam, wie es kommen musste: Die Sechzger müssen auswärts bei den Würzburger Kichers und den Ex-Löwen Peter Kurzweg und Emanuel Taffertshofer ran. " Runjaic und Sportchef Thomas Eichin sind sich einig: „Das Pokalspiel hat einen ganz besonderen Reiz. Jetzt gibt es ein bayerisches Derby in Würzburg - da ist ein ausverkauftes Stadion garantiert", so die Sportliche Leitung der Löwen unisono. Sie hatten die Auslosung im pfälzischen Herxheim verfolgte, wo sich das Team auf das Auswärtsspiel in Karlsruhe vorbereitete.

Am 25./26. Oktober müssen die Blauen beim unangenehmen Zweitliga-Aufsteiger ran, der am Freitagabend mit einem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim überrascht hatte. Den Löwen blüht, ähnlich wie in der letzten Runde, somit der nächste Doppelpack: Nach den beiden Duellen mit dem KSC innerhalb einer Woche geht's Anfang Oktober (noch nicht terminiert) ebenfalls auswärts nach Würzburg. Dann gibt's am achten Spieltag auch in der Liga das bayerische Derby, bei dem garantiert ebenfalls für ein ausverkauftes Haus gesorgt ist.

 

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