Zweimal an einem Tag Weil der Ehering zu eng ist: Feuerwehr muss ausrücken

Am Montag mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr München zweimal ausrücken, um Patienten Ringe von den Fingern zu entfernen. Foto: Montage, dpa/Julian Stratenschulte, Frank Leonhardt

Gleich zweimal musste die Feuerwehr München am Montag zu einem besonders kuriosen Fall ausrücken: Weil ein Patient in der Notaufnahme einen zu engen Ring trug, mussten die Einsatzkräfte helfen.

 

München - Zunächst wurden Einsatzkräfte am Montag in die Notaufnahme einer Klinik ausrücken, da ein junger Mann bei einer Ringprobe diesen nicht mehr von seinem Finger entfernen konnte.

Sein Ringfinger schwoll an und er suchte die Notaufnahme auf. Wenn der Ring in so einer Situation nicht durch übliche Erstmaßnahmen, wie Eincremen mit Handcreme und den Einsatz sogenannter Ringschneider, entfernt werden kann, dann muss weitere Hilfe angefordert werden.

So kann das Klinikpersonal über eine integrierte Leitstelle ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache alarmieren. Mit einem speziellen Multifunktionswerkzeug können Ringe und andere Körperschmuckstücke entfernt werden. Dem jungen Mann konnte der zu enge Ring schnell vom Ringfinger entfernt werden.

Ring zu eng: Selbes Problem am Montagabend

Noch am Abend desselben Tages wurden die Feuerwehr erneut in eine Notaufnahme einer Klinik bestellt. Diesmal war das Problem nicht ganz so schnell zu lösen: Eine ältere Dame war beim Schlittschuhlaufen gestürzt und verletzte sich dabei am Handgelenk. Aufgrund der Verletzung schwoll ihre Hand massiv an und mehrere Ringe mussten entfernt werden. Etwa 30 Minuten dauerte es, bis die Einsatzkräfte alle Schmuckstücke entfernt hatten.

 

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