Zukunftspläne Heino nach Abschiedstour: "Könnte gern noch weitermachen"

Für Heino ist noch lange nicht Schluss. Foto: Ina Fassbender/dpa

Bei seiner Abschiedstournee waren die Häuser alle voll. Das hat Heino ein wenig wehmütig gemacht. Aber das soll es noch nicht gewesen sein.

 

Dortmund - Heino (80) bereut schon kurz nach dem Ende seiner Abschiedstournee seinen Rückzug von den großen Bühnen. "Im Nachhinein bin ich ein bisschen traurig, dass ich voreilig gesagt habe, ich höre auf. Ich könnte noch gern ein bisschen weitermachen", sagte der Volksmusiker der Deutschen Presse-Agentur.

Erst am Sonntagabend hatte Heino in Amsterdam seine letzte Tour beendet. Er habe sich eigentlich vorher gesagt, dass mit 80 Jahren niemand mehr einen Künstler auf der Bühne sehen wolle. "Aber durch diese Tournee bin ich eines Besseren belehrt worden. Die Häuser waren alle voll und ich bin mehr als glücklich", sagte der Mann mit der markanten Baritonstimme.

Künftig wolle er weiter auf Veranstaltungen und Betriebsfesten singen. Zudem habe er noch drei weitere Alben vorbereitet, sagte Heino am Rand einer Veranstaltung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Insgesamt stand der Musiker mit den blonden Haaren und der schwarzen Sonnenbrille fast 60 Jahre im Rampenlicht. Mit Liedern wie "Blau blüht der Enzian", "Caramba, Caracho", "Die schwarze Barbara" und "Schwarzbraun ist die Haselnuss" und den "Hohen Tannen" wurde er zur Schlager- und Volksmusik-Ikone.

 

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