Zukunft des Bayern-Keepers Salihamidzic: "Natürlich wollen wir Ulreich halten!"

Sven Ulreich im Trainingslager in Doha. Foto: Sven Hoppe/dpa

Sven Ulreich überzeugt aktuell beim FC Bayern – der Ersatzmann von Manuel Neuer ist zu einem der wichtigsten Bayern-Spieler der Hinrunde geworden. Die Bosse wollen ihn halten, neue Vertragsgespräche soll es allerdings noch nicht gegeben haben.

 

Doha - Die Spuren des Trainingsunfalls sind bei Sven Ulreich noch gut zu erkennen. Nach der Übungseinheit am Freitagvormittag kühlte der Torhüter des FC Bayern seinen gestauchten rechten Mittelfinger in einem Becher mit Wasser, auch zwei Tage danach ist der Finger geschwollen und mit Tape überklebt. Doch Ulreich geht davon aus, dass er am Samstag im Testspiel gegen Katar-Klub Al-Ahly zum Einsatz kommen wird. "Es tut ein bisschen weh, aber ich denke, dass ich spielen kann", sagte Ulreich zur AZ.

In Abwesenheit von Manuel Neuer ist Ulreich zu einem der wichtigsten Bayern-Spieler geworden. So wichtig, dass die Bayern lieber heute als morgen den auslaufenden Vertrag verlängern würden. "Natürlich wollen wir ihn halten, er ist ein super Torwart", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Freitag zur AZ. Uli Hoeneß bezeichnete Ulreich im Kicker sogar als "Mann des Jahres" beim FC Bayern. Auch Trainer Jupp Heynckes sprach sich zuletzt für eine Vertragsverlängerung mit dem Keeper aus.

Ulreich selbst hält sich bislang bedeckt. Der 29-Jährige hat seinen Marktwert erheblich gesteigert, bei anderen Klubs wäre er Stammtorhüter. Er selbst sagte noch vor einigen Wochen, dass er gerne wieder die Nummer eins zwischen den Pfosten wäre. Seinen Posten als Stammtorhüter bei den Bayern muss er jedoch wieder räumen, sobald Manuel Neuer nach seinem Mittelfußbruch fit ist.

Nach AZ-Informationen fanden noch keine Gespräche zwischen Ulreich und der Bayern-Seite statt – der Vertrags des Torhüters läuft in diesem Sommer aus.

 

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