Zoff und Rudelbildung Balljungen attackiert: Donezk-Profi sorgt für Eklat

Facundo Ferreyra schubst den Balljungen über die Werbebande. Foto: imago

In einer hitzigen Schlussphase im Achtelfinal-Rückspiel zwischen dem AS Rom und Schachtjor Donezk sorgte ein Spieler der Ukrainer für einen Eklat, als er einen Balljungen attackiert hat.

 

Rom - Rudelbildung und hitzige Wortgefechte. In den Schlussminuten des Achtelfinal-Rückspiels zwischen dem AS Rom und Schachtjor Donezk ging es hoch her.

Doch was war passiert? Donezks Angreifer Facundo Ferreyra hatte einen Balljungen über eine Bande des Stadio Olimpico gestoßen. Aus Ferreyras Sicht hatte der Junge den Ball nicht schnell genug herausgerückt. Der Balljunge musste nach seinem Sturz über die Werbebande sogar von Sanitätern behandelt werden.

Nach dem Vorfall stürmten Spieler der Roma auf Übeltäter Ferreyra zu und stellten ihn zur Rede. Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco hatte Mühe, die erhitzten Gemüter wieder zu beruhigen. Schließlich zeigte er Ferreyra die Gelbe Karte. 

Aus Sicht der Schiedsrichter-Experten von "Collinas Erben" eine korrekte Entscheidung. Schließlich habe der Donezk-Profi dem Balljungen den Ball entrissen, bevor dieser theatralisch über die Werbebande kippt, so die Fachmänner.

Aber am Ende nützte den Ukrainern der Einsatz von Ferreyra gegen den Balljungen auch nichts mehr. Mit der 0:1-Niederlage in Rom verabschiedete sich der ukrainische Meister aus der Königsklasse.

Den Vorfall sehen Sie hier im Video

 

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