Woran hakt es bei Apple? AirPods-Skandal: Verkaufsstart auf unbestimmte Zeit verschoben!

Die Verzögerung des Verkaufsstarts der groß angekündigten Apple-AirPods wirft Fragen auf: Sind die Probleme mit den drahtlosen Kopfhörern nur der Anfang?

 

Eigentlich sollten die neuen AirPods von Apple im Oktober auf den Markt kommen. Aber am Mittwoch teilte der Konzern mit, dass die drahtlosen Kopfhörer noch auf sich warten lassen: "Wir glauben nicht daran, ein Produkt auf den Markt zu bringen, bevor es fertig ist", rechtfertigte eine Sprecherin des Computer-Giganten in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur Reuters die Verzögerung. "Wir brauchen ein wenig mehr Zeit, bevor die AirPods bereit für unsere Kunden sind." Nachdem man die drahtlosen Ohrstäbchen als Zubehör zum neuen iPhone 7 aber erst im September noch groß angekündigt hatte, wirkt die Begründung für diese erste Verschiebung eines Verkaufsstarts in der Unternehmensgeschichte von Apple eher hilflos.

Macht sich bei Apple Angst vor einem Flop breit?

Ganze Werbe-Kampagnen lebten von den weißen Knöpfen im Ohr, die zusammen mit den weißen Kabeln zum Erkennungszeichen unter Apple-Usern wurden. Aber über die Weiterentwicklung des Accessoires wurde schon kurz nach der Präsentation im September heftig gelästert: Auf Twitter wurden Vergleiche zu den Aufsätzen elektrischer Zahnbürsten gezogen. Außerdem fehle es dem Kopfhörer-Gadget an der typischen Apple-Ästhetik, sei mit einem Preis von nahezu 200 Euro zu teuer und darüber hinaus zu leicht zu verlieren. In Anbetracht der Tatsache, dass Apple im vergangenen Geschäftsjahr den ersten Umsatzrückgang seit 15 Jahren verzeichnete, lässt das US-Unternehmen nun offenbar Vorsicht walten, was seine neueste Zubehör-Innovation angeht.

Kein neuer Starttermin: Das sorgt für Irritationen

Dass kein neuer Starttermin bekanntgegeben wurde, irritiert nicht nur Apple-Fans. Vielleicht bringt der Keynote-Event am Donnerstag mehr Licht ins Dunkel. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels folgt bei einem Klick auf "Accessoires" auf der Unternehmensseite eine leere Seite mit der mehrsprachigen Ansage: "Wir haben etwas Besonderes für dich. Und können kaum erwarten, es dir zu zeigen. Komm doch bald wieder vorbei." Dass zur gleichen Zeit die Suchanfragen für das neue Surface Studio von Microsoft durch die Decke gehen, dürfte in Cupertino die Alarmglocken läuten lassen.

 

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